Feueralarm sorgt für Großaufgebot

Großalarm gestern vormittag bei Sennheiser: Feuerwehr, Polizei und Notarztfahrzeuge rückten an.Foto: A. Wiese

In einer Lagerhalle der Firma Sennheiser brannte es in einem Toilettenraum

Wennebostel (awi). Kleine Ursache, große Wirkung: Ein Brand in einem Toilettenraum in einer Lagerhalle der Firma Sennheiser hat gestern vormittag Großalarm für Feuerwehr, Polizei und Notarztfahrzeuge ausgelöst. „Feuer mit Menschengefährdung in einem Gewerbebetrieb“ hieß es in der ersten Alarmierung und die Feuerwehr bot alles auf, was in so einem Fall eingeplant ist, einschließlich Gefahrgutzug.
Zuguterletzt brauchte sie zwar gar nicht mehr zu löschen, doch das war nicht absehbar gewese. Ein Mitarbeiter hatte kurz vor 12 Uhr das Feuer in dem Toilettenraum der Lagerhalle, die sich nicht direkt auf dem Sennheisergelände befindet, entdeckt. Er alarmierte die Feuerwehr, machte sich mit einem Kollegen jedoch selbst daran, die Flammen zu löschen. Das sei ihm nach Auskunft der Polizei auch gelungen. Die Feuerwehr habe nicht mehr zum Löscheinsatz schreiten müssen. Nach der Brandursache forschten die Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes gestern bei Redaktionsschluss noch. Möglicherweise ist jedoch ein Spiegelschrank ursächlich für das Feuer, hieß es in der Pressestelle der Polizei Hannover gestern nachmittag. Problematischer als das Feuer selbst war die starke Rauchentwicklung. Der Qualm zog in die Halle. Verletzt wurde jedoch niemand.
Die Feuerwehren aus Mellendorf, Bissendorf, Wennebostel, Abbensen sowie weitere alarmierte Kräfte konnten wieder schließlich wieder abrücken, aber sie haben einmal mehr gezeigt, wie schnell und umfassend sie im Ernstfall reagieren können. Auch Fachbereichsleiter Jürgen Auhagen von der Gemeinde war sofort zum Brandherd geeilt, um sich ein Bild zu machen. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Geschehen vor dem Firmentor von der Straße und vom angrenzenden Edeka-Markt aus und konnten unter anderem beobachten, wie die Atemschutzgeräteträger der Bissendorfer Wehr sich vor dem Werkstor ausrüsteten und Aufstellung nahmen.