Feuerwehr hat Schwelbrand im Griff

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpften den Schwelbrand in der Zwischenwand vor dem Schornstein vom Garagendach aus. Das Feuer selbst war schnell gelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurde nach Glutnestern in der Wand gesucht, um ein Wiederaufflackern der Flammen zu verhindern.

Zwischenwand an Einfamilienhaus gerät aus ungeklärter Ursache in Brand

Scherenbostel (awi). Im Fachjargon war es nur ein Schwelbrand, der am Sonnabendnachmittag kurz nach 17 Uhr in der Straße Im Winkel in Scherenbostel 42 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bissendorf, Mellendorf und Wennebostel zuzüglich Einsatzleitung auf den Plan rief. Doch hat es bei dem Brand in einer Zwischenwand am Schornstein zwischen Garage und Wohnhaus kräftig gequalmt und das Feuer bereits auf Teile der Dachkonstruktion übergegriffen, bis die Feuerwehr das Feuer durch einen schnellen und überlegten Einsatz mit so wenig Löschwasser wie möglich löschen, die Zwischenwand mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern absuchen und nach der Untersuchung des Brandortes durch den zuständigen Schornsteinfeger schließlich den Einsatz beenden konnte. Im Einsatz waren zahlreiche Atemschutzgeräteträger. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandmeister Maik Plischke. Warum das Feuer in dem Wohnhaus ausbrach, konnte bis Redaktionsschluss noch nicht geklärt werden.Personen wurden nicht verletzt. Der Hausbesitzer und seine Familie hatten die Rauchentwicklung in etwa zeitgleich mit Nachbarn bemerkt und auch selbst Löschversuche mittels eines Feuerlöschers unternommen. Die Experten des Zentralen Kriminaldienstes werden den Brandort in den nächsten Tagen untersuchen. Auf der Straße Im Winkel im Herzen Scherenbostels sorgte der Feuerwehreinsatz am späten Sonnabendnachmittag, zu dem vorsichtshalber wie üblich auch ein Rettungswagen alarmiert worden war, für einen kleinen Menschenauflauf. Kinder bestaunten die Feuerwehrfahrzeuge und Atemschutzgeräteträger. Der Qualm, der während der Löscharbeiten jedoch immer noch zu sehen war, kam vor allem vom Nachbargrundstück, wo gefeiert und gegrillt wurde. Die Feuerwehr konnte trotz der Abwesenheit mehrer Kameraden, die sich bei den Feuerwehrwettkämpfen in Bilm befanden, mit einer guten Verfügbarkeit aufwarten und hatte ausreichend Kräfte und Atemschutzgeräteträger in der Hinterhand, falls sich der Einsatz, der sich zum Glück als nicht so gravierend entpuppte, wie es bei der Alarmierung aussah, doch als größer herausgestellt.