Feuerwehr Wennebostel hatte 14 Einsätze

Ehrungen und Beförderungen standen auf der Tagesordnung der Feuerwehr Wennebostel. Ortsbrandmeister Christian Henn (r.) freute sich über Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft für Herbert Lüdke und Karl-Heinz Meyer und Johannes Bludau. (Foto: A. Wiese)

Ehrungen für 60 und 50 Jahre Mitgliedschaft für Lüdke, Meyer und Bludau

Wennebostel (awi). Insgesamt 14 Einsätze hatte die Feuerwehr Wennebostel im Jahr 2010. Der wohl spektakulärste war die Bergung des verunglückten Autofahrers, der auf dem Bahnübergang mit seinem Wagen vor eine S-Bahn
geraten war. Siebenmal mussten die Wennebosteler Brandschützer zum Brandeinsatz ausrücken, weitere siebenmal zu technischen
Hilfeleistungen. Dabei wurden 126 Einsatzstunden geleistet. Dazu kommen 1679 Dienststunden für die Aktiven und 586 Stunden für die Jugend, der in der Jugendfeuerwehr Wennebostel sechs Jungen und drei Mädchen angehören. Ortsbrandmeister Christian Henn berichtete außerdem, dass Markus Kabitz, Jan Rieckenberg, Harm Riechers, Phillip zum Hingst, Dirk Warnecke und Karsten Gastmann Lehrgänge besucht hätten. Der Atemschutzgruppe in Wennebos-tel gehören aktuell acht voll einsatzfähige Kameraden an. Zum neuen Gerätewart wurde Bodo Melloh gewählt, da Florian Henn aus beruflichen Gründen seinen Posten zur Verfügung stellen
musste. Für langjährige Mitgliedschaft konnte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer gleich drei Wennebosteler ehren: Herbert Lüdke und Karl-Heinz Meyer sind bereits seit 60 Jahren in der Feuerwehr, Johannes Bludau seit 50 Jahren. Befördert wurden der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Kablitz zum Oberlöschmeister, Jan Rieckenberg, Phillip zum Hingst und Dirk Warnecke zum Oberfeuerwehrmann und Seiteneinsteiger Kars-ten Gastmann zum Feuerwehrmann. Ortsbrandmeister Christian Henn berichtete zudem von vielen Aktivitäten in der Dorfgemeinschaft, die die Feuerwehr übernommen habe, vom Osterfeuer bis zum Mitmarschieren beim Schützenfest. Zudem habe sie ihr eigenes Aufgabengebiet um den Bereich Logistik erweitert, indem sie eine Einweisung auf das Bauhof-fahrzeug erhalten habe und zusätzliches Material zum Einsatzort befördere, wenn die Mitarbeiter des Bauhofes nicht zur Verfügung ständen. Die Gerätschaften müss-ten auf Rollcontainer verladen und auf das Auto verlastet werden. Grußworte sprachen Ortsbürgermeister Willi Krökel, die erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer. Krökel und Beckedorf bedankten sich ausdrücklich für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkameraden, die ihre Freizeit für die Allgemeinheit zur Verfügung stellten.