Feuerwehren im fairen Wettstreit

Siegerfoto: Ortsfeuerwehr Negenborn mit Susanne Schönemeier (jeweils von links), Peter Reuter, Gemeindeausbildungsleiter Dirk Thelow und stellvertretendem Gemeindebrandmeister Christoph Boss. Foto: B. Stache

Negenborner gewinnen regenreichen Gemeindewettkampf der FFW Wedemark

Bennemühlen (st). Das für die Teilnehmer am Gemeindewettkampf der Freiwilligen Feuerwehr Wedemark wichtige Kommando „Wasser Marsch“ hatte Petrus vermutlich missverstanden – am Sonnabend regnete es während des Wettbewerbs, der von der Ortsfeuerwehr Bennemühlen ausgerichtet wurde, bis 16 Uhr nahezu ununterbrochen. Die Organisatoren um Gemeindeausbildungsleiter Dirk Thelow, Schiedsrichter und Teilnehmer, darunter auch Feuerwehrangehörige der Wedemärker Partnerstadt Roye, trotzten dem Wetter und zeigten ihr ganzes Können beim Wettbewerb nach traditionellen Heinberg-Fuchs-Richtlinien. Bei der Siegerehrung durften sich die Negenborner Feuerwehrkameraden über den ersten Platz freuen. Sie hatten 413 Punkte auf dem Konto. Mit 407 Punkten folgte Brelingen, Platz drei belegte das Team aus Oegenbostel (403). Die weiteren Platzierungen: Duden- Rodenbostel (402), Abbensen (399), Bissendorf (394), Meitze (387), Mellendorf 3 (387), Damenteam Wedemark (375), Hellendorf (370), Mellendorf 4 (360), Mixed Gruppe Roye/Wedemark (352) sowie Elze (343). Drei Teams aus Alterskameraden beteiligten sich ebenfalls am regenreichen Wettkampf. Dabei lagen die Bissendorfer am Ende mit 423 Punkten vorne, gefolgt von Negenborn (398) und Meitze (392). Die Aufgaben waren für alle Teams gleich. In den Heimberg-Fuchs-Richtlinien wird der Aufbau eines Löschangriffs beschrieben. Hierzu gehört eine Gruppe mit Gruppenführer und acht Truppmitgliedern. Diese werden in Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp sowie Melder für die Verteilerbedienung eingeteilt. Der Maschinist bedient die Pumpe/Tragkraftspritze. Auf das Kommando „Wasser Marsch“ sind von den drei Trupps jeweils ein „Eimer" von einem Podest oder Stativ herunterzuspülen. In Bennemühlen mussten mit dem Wasserstrahl rote Kanister von Pfählen heruntergespritzt werden. Die schnellste Gruppe mit den wenigsten Fehlern gewinnt. Für jeden Fehler gibt es Punkte, die auf die Zeit summiert werden. An der Siegerehrung nahmen die Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier, Peter Reuter als Mitglied im Ausschuss für Feuerschutz und Öffentliche Ordnung sowie der stellvertretende Gemeindebrandmeister Christoph Boss mit Grußworten teil.