Feuerwehrführerschein nur Zwischenlösung

Gehrs emfindet Situation als „unbefriedigend"

Neuer "Feuerwehrführerschein" nur Zwischenlösung

Schwarmstedt. Seit 1999 gelten ab dann neu erworbene PKW-Führerscheine nur noch für Fahrzeuge bei 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Dies hat zur Folge, dass jüngere Feuerwehrleute viele Feuerwehrfahrzeuge nicht mehr mit dem PKW-Führerschein fahren dürfen, derfrüher bis 7.5 Tonnen Geltung hatte. Die Forderung nach einem "Feuerwehrführerschein" fand daher parteiübergreifend große Unterstützung. Zwar gibt es jetzt für Niedersachsen eine erste Verordnung. Die darin getroffenen Regelungen können aber nur eine Zwischenlösung sein, gibt der Buchholzer Kommunalpolitiker Björn Gehrs zu bedenken. Mit der nun neuen Regelung wird zwar der Erwerb einer Fahrberechtigung bis 4.75 Tonnen ermöglicht, der dann als organisationsinterner Befähigungsnachweis gilt. Allerdings kommen hierdurch auch weitere Kosten und Aufwand auf die Feuerwehren und die Kommunen zu. Unbefriedigend findet er auch, dass eine gleichlautende Regelung für Fahrzeuge von mehr als 4,75 Tonnen bis 7.5 Tonnen bislang nicht vorgesehen ist und Feuerwehren dadurch weiter in ihren Einsatzmöglichkeiten beschränkt werden.