Feuerwerk zum Osterfeuer

Vor der feuerrot untergehenden Sonne bot sich den Besuchern des Osterfeuers in Negenborn eine grandiose Kulisse. Foto: B. Stache

Wedemärker feiern österliches Brauchtum bei bestem Wetter

Wedemark (st). Die Freiwillige Feuerwehr Elze war auch in diesem Jahr wieder Ausrichter des Osterfeuers. Am Ostersonntag durften die Kinder- und Jugendfeuerwehren den großen Holzstapel entzünden. Unter Aufsicht der Großen hielt der Feuerwehrnachwuchs die Fackeln an das Stroh und im Nu brannte das Osterfeuer lichterloh. Die zahlreichen Besucher erfreuten sich an der lodernden Pracht. „In diesem Jahr sind wir zum ersten Mal mit dem Osterfeuer nahe der Landschlachterei Dettmers, weil am bisherigen Standort der Kindergarten erweitert wird“, berichtet Heiko Zilian. Ortsbrandmeister Dieter Fenske hofft, das Osterfeuer im nächsten Jahr wieder am Festplatz aufbauen zu können. „Das Holz haben wir am Vortage umgelagert“, erklärte er. Für Essen und Trinken war reichlich gesorgt und der Musikzug Elze spielte unter Leitung von Harald Thies munter auf. „Erstmals ist beim Osterfeuerwehr auch die Kinderfeuerwehr eingebunden“, erklärte der Ortsbrandmeister. Der ehemalige Schwimmmeister aus Mellendorf, Michael Westrich, war mit seinen Söhnen Raik (6) und Thiemo, der als Achtjähriger der Kinderfeuerwehr angehört, am Ostersonntag mit dabei. „Thiemo war schon ganz aufgeregt, weil er mit einer Fackel das Osterfeuer entzünden durfte“, erzählte Vater Michael. Als Besuchermagnet erwies sich auch das Osterfeuer am Sonntag in Mellendorf. „Seit 40 Jahren organisiert die Freiwillige Feuerwehr der Osterfeuer am Grabenweg“, erinnert sich Ortsbrandmeister Holger Schmidt. „Den Holzschnitt haben wir an zwei Tagen eingesammelt und am Ostersamstag aufgeschichtet. Heute hat die Jugendfeuerwehr pünktlich um 19.30 Uhr mit Fackeln das Osterfeuer entzündet.“ Freiwillige Helfer der Feuerwehr kümmerten sich an den Essensständen und Getränkeausgaben um das Wohl der Gäste. „Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass alle Feuerwehrangehörigen wieder so tatkräftig mit angepackt haben“, lobte der Ortsbrandmeister das besondere Engagement. In Negenborn ist seit vielen Jahren der Traditionsverein für das Osterfeuer verantwortlich. „Auch in diesem Jahr sind wir wieder an der Kiesgrube Papenburg“, so der zweite Vorsitzende des Vereins, Carsten Mente. Er bediente die Osterfeuer-Gäste am Getränkeausschank, während sich Carsten Kleinert als erster Vorsitzender des Traditionsvereins Negenborn am Bratwurststand mit seinen Grillkünsten einbrachte. „Das Osterfeuer wurde traditionell gegen 20 Uhr mit einem kleinen Feuerwerk gestartet“, erzählte Carsten Mente. Anzünden durfte Georg Kohne sen. das Negenborner Osterfeuer am Sonntag. Vor der feuerrot untergehenden Sonne bot sich den Zuschauern eine grandiose Kulisse.