FFW Brelingen zählt 439 Mitglieder

Ortsbrandmeister Marcus Karp (von links) mit Stellvertreter Cord Hemme, den Beförderten und Geehrten sowie Gemeindebrandmeister Maik Plischke (von rechts) und Brandabschnittsleiter Horst Holderith. Foto: B. Stache
 
Gemeindebrandmeister Maik Plischke hinten) bei seinem Grußwort anlässlich der Generalversammlung der FFW Brelingen im Schützenhaus. Foto: B. Stache

Ortsbrandmeister Marcus Karp: „Feuerwehr – Gemeinsam sind wir stark!“

Brelingen (st). Die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Brelingen ist mit ihren 439 Mitgliedern gut aufgestellt. Diese und weitere positive Zahlen und Daten lieferte am Sonnabend anlässlich der Generalversammlung im Brelinger Schützenhaus Ortsbrandmeister Marcus Karp mit seinem Jahresbericht. Zu den 44 Aktiven (neun davon weiblich) zählen 13 Atemschutzgeräteträger. Die Jugendfeuerwehr hat 17 Mitglieder, darunter drei Mädchen. 344 fördernde Mitglieder, 14 Alterskameraden und 20 Ehrenmitglieder gehören ebenfalls zur FFW Brelingen. Im vergangenen Jahr wurden die Brelinger zu 27 Einsätzen gerufen – vom Küchenbrand über Verkehrsunfälle bis zu Unwettereinsätzen. Im Einzelnen waren dies sechs Brandeinsätze, 15 technische Hilfeleistungen, drei Brandsicherheitswachen sowie eine unangekündigte Alarmübung. Der Einsatzleitwagen ELW-Betriebspersonal kam zwei Mal zum Einsatz. „Ein recht ausgefülltes Einsatzjahr für eine Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung“, fasste der Ortsbrandmeister zusammen. In diesem Jahr habe es bereits zwei Brände gegeben, zu denen die FFW Brelingen gerufen wurde, berichtete er. 2016 standen darüber hinaus 51 Dienste und zahlreiche Lehrgänge auf dem Plan, beispielsweise für Atemschutzträger, Maschinisten oder Sprechfunker. Marcus Karp erinnerte in seinem Jahresrückblick auch an Veranstaltungen der FFW und deren Engagement in der Dorfgemeinschaft, wie Osterfeuer oder Maibaum aufstellen. Am 20./21. August fanden in Brelingen die Gemeindewettkämpfe der Freiwilligen Feuerwehren und der Gemeindefeuerwehrtag mit großer Fahrzeugschau und zahlreichen Vorführungen statt. „Ein Wochenende, das wir so schnell nicht vergessen werden“, stellte Ortsbrandmeister Karp mit Hinweis auf das gute Abschneiden seiner Feuerwehrkameraden fest. Die Brelinger kamen beim B-Schlauchwechsel auf den 1. Platz. Zum 1. Juli 2016 gab es eine Neuerung für die FFW Brelingen. „Im Zuge der Digitalisierung des Funkverkehrs wurden uns neue taktische Kennzahlen zugewiesen. Seit diesem Tage heißt unser LF (Löschfahrzeug) Florian Hannover Land 33/45/3 und der MTW (Mannschaftstransportwagen) Florian Hannover Land 33/17/3“, berichtete der Ortsbrandmeister. In seiner Vorschau auf 2017 erinnerte er an den Gemeinschaftsball am Sonnabend, 18. Februar, um 19 Uhr im Mellendorfer Gasthaus Stucke, zu dem Männergesangverein, Schützenverein und Freiwillige Feuerwehr aus Brelingen einladen. Das Osterfeuer ist für Sonnabend, 15. April, am Hemelingsfeld geplant, am Sonnabend, 6. Mai, werden auf dem Brelinger Sportplatz die Wettkämpfe der Jugendfeuerwehr Wedemark ausgetragen und Sonnabend, 12. August, finden die FFW-Wettkämpfe der Aktiven in Bennemühlen statt. Ortsbrandmeister Marcus Karp hatte am Abend auch einige Beförderungen dabei: für Maren Bohlmann und Janina Helfers zur Feuerwehrfrau sowie Karsten Brand und Claus Schröder zum Feuerwehrmann. Für Steve Hartmann und Domenic Schweder gab es die Urkunden und Sterne zum Oberfeuerwehrmann. Frauke Bohlmann wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert, für Henning Runge und Matthias Wontorra gab es die Urkunden zum Hauptfeuerwehrmann und für Fred Freund sowie Frank Jungclaus zum 1. Hauptfeuerwehrmann. Gemeindebrandmeister Maik Plischke, der auch ein Grußwort sprach, beförderte Torsten Helfers zum Oberlöschmeister und ehrte Friedel Ring für 40 Jahre Mitgliedschaft in der FFW. Weitere Grußworte sprachen die Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier, Ortsbürgermeister Patrick Cordes, der Vorsitzende „Ausschuss für Feuerschutz und Öffentliche Ordnung“ Wolfgang Kasten und Brandabschnittsleiter Horst Holderith. Pastorin Debora Becker erzählte die humorvolle Geschichte „Wie Gott den Feuerwehrmann erschuf“, die auch zum Nachdenken anregte und schloss mit den Worten: „Hier und heute möchte ich Ihnen für Ihre Arbeit, die Sie für die Gemeinschaft leisten, von Herzen Dank sagen. Gott schütze Sie.“ Ortsbrandmeister Marcus Karp gab zum Abschluss seines Berichts das Jahresmotto bekannt: „Feuerwehr – Gemeinsam sind wir stark!“