Finnen gewinnen Schotter-Cup

Der Schotter-Cup, hier in der Kiesgrube nahe Bennemühlen, zählte am vergangenen Wochenende zu den Highlights der ADMV-Wedemark-Rallye. Foto: S. Birkner

ADMV-Wedemark-Rallye stößt auf tolle Resonanz

Mellendorf (sb). Mit einem fast 150 Teilnehmer starken Starterfeld hat die ADMV-Wedemark-Rallye am vergangenen Wochenende einmal mehr ihre nationale Bedeutung unter Beweis gestellt. Zum sechsten Mal veranstaltet, zählt das Event zum vierten Mal in Folge zu Deutschlands populärster Rallye-Serie, dem Schotter-Cup. Mit 60 Prozent Schotter- und Sandanteil auf der Strecke bot die Wedemark beste Bedingungen für die Wertungsfahrten. Doch nicht nur der Schotter-Cup, auch viele andere Wettebewerbe fanden Berücksichtigung. Darunter fielen zum Beispiel der Trabant-Rallye-Cup, der Volvo-Original-Cup und der Rallye-Junior-Cup. So waren Motorsportbegeisterte aus Hamburg und Hamm, aus Kassel und Chemnitz in die Wedemark gereist, um einen Tag lang ihre Kräfte in verschiedenen Disziplinen zu messen. Einzige Wedemärker Teilnehmerin war übrigens Mitorganisatorin Janina Depping, die mit ihrer Beifahrerin Ina Schaarschmidt im Mitsubishi Lancer Evo 9 dabei war. Sogar ein tschechisches Teilnehmerteam kam in die Wedemark. Und für die Finnen Jaakko Keskinen und Juha Heikkilä lohnte sich die längste Anreise aller Starter: Mit einer Gesamtzeit von 22:48 Minuten entschieden sie die Schotter-Rallye für sich.
Bürgermeister Tjark Bartels lobte das Event, weil es der Wedemark „zu einem bekannten Namen im Rallysport“ verhelfe. Er sprach den Organisatoren um Janinas Vater Bernd Depping für den „vorbildlichen Umwelt- und Naturschutzgedanken“ sein Kompliment aus.
Depping selbst attestierte der Rallye eine „anspruchsvolle und abwechslungsreiche Streckenführung“ und dankte insbesondere den Ortsfeuerwehren von Bennemühlen, Bissendorf, Brelingen und Mellendorf.
Straßensperrungen zwischen Gailhof und Wennebostel, zwischen Brelingen und Wiechendorf sowie zwischen Brelingen und Bennemühlen sorgten für optimale Rallyebedingungen. Außerdem wurde in Hellendorf, Schadehop und Ohlenbostel gefahren.