fischertechnik-Baukästen gewonnen

Die Organisatoren der fischertechnik-Ausstellung und Mitglieder des Museumsvereins Peter Schulze (hintere Reihe von links), Ingwer Carstens, Ralf Geerken, Sandra Koch und Karl-Hans Konert gratulierten den Gewinnern Ulf-Dieter König aus Elze, Udo Ronnenberg mit seinen Kindern Karla und Peer und Matthias König aus Bissendorf. Foto: A. Wiese

Ausstellung im Museum geht mit sehr gutem Fazit zu Ende

Bissendorf. Punkt 18 Uhr am letzten Öffnungstag der Sonderausstellung „fischertechnik“ des Richard-Brandt-Heimatmuseums Wedemark, spielten drei Aussteller Glücksfee bei der Ziehung der Gewinner des ausgelobten Gewinnspiels. Erster Ralf Geerken, Ingwer Carstens und Claus Ludwig zogen dabei folgende Lose:
Preis (fischertechnik Dynamic L 2): Ulf-Dieter König aus Elze; Zweiter Preis (fischertechnik Dynamic M): Udo Ronnenberg, Bissendorf, und dritter
Preis (fischertechnik Dynamic S): Matthias König, Bissendorf. Alle drei Gewinner hatten unterschiedliche Top-Favoriten bei der Bewertung der ausgestellten Exponate:
Ulf-Dieter König sah die „Schwerlastmaschine „Langhauber“ mit dem Schiff auf dem Tieflader von Claus Ludwig ganz vorne. Matthias König setzte die gewaltige Hängebrücke von Ingwer Carstens mit einer Länge von 4,30 Meter auf Platz eins seiner Favoriten. Udo Ronnenberg gefiel das Riesenrad am besten, ebenfalls eine Konstruktion von Claus Ludwig. Insgesamt nahmen 255 Personen an dem Gewinnspiel teil, hiervon waren 56 Prozent männlich und 44 Prozent weiblich. Dies belege deutlich, dass technisches Spielzeug längst keine männliche Domäne mehr sei, freute sich Museumsleiter Karl-Hans Konert bei der Gewinnübergabe und meinte: „Vielleicht sollten Eltern und Freunde dies bei der Auswahl von Geschenken für Mädchen doch etwas mehr berücksichtigen?“
Die Auswertung nach der Beliebtheit der gezeigten Modelle beim Publikum sah fünf Modelle ganz vorne, wobei die Reihenfolge etwas differierte, je nachdem ob man nur den Platz eins berücksichtigte oder ob man die ersten drei Plätze nach Gewichtung berücksichtigte. Nach abgegebenen Stimmen auf Platz eins landete die Hängebrücke vor der großen Kugelbahn, der Strickmaschine, den Laufmaschinen und dem Riesenrad. Rangierte man nach den Stimmen für die Plätze eins bis drei konnte auch dies der Hängebrücke den Sieg nicht nehmen, aber danach kämen die Laufmaschinen, die Kugelbahn, die Strickmaschine und das Riesenrad. Eines sollte aber hervorgehoben werden, so Konzert. Vielen Besuchern fiel es ausgesprochen schwer, sich bei der Festlegung ihrer drei Favoriten zu entscheiden. Ein Teil der Exponate bestach durch detailgetreue Darstellung, andere Teile zogen die Besucher durch die Bewegung, die Action an. Weitere Exponate gefielen durch den Zugewinn an Wissen, den Aha-Effekt. Für das Museumsteam war besonders auffallend, wie lange sich die meisten Besucher im Ausstellungsraum aufhielten und sich von den fischertechnik-Fachleuten die Bauweise und Funktion der Modelle erklären ließen. Dieser Erfolg war nur möglich durch die Präsenz der fischertechnik-Fachleute. Ralf Geerken aus der Wedemark war an jedem Öffnungstag anwesend, auch Ingwer Carstens aus Wennigsen reiste mehrfach mit der S-Bahn an – trotz starker Sehbehinderung. Claus Ludwig kam zur Betreuung seiner Modelle mehrfach aus Seesen/Harz angereist. An einem Tag bereicherte Dirk Wölffel aus Bad Schwartau die Ausstellung um zusätzliche besondere Modelle aus dem Bereich der Roboter; der absolute Hingucker war dabei der mit fischertechnik hergestellte kleine 3D-Drucker.
Sandra Koch, erste Vorsitzende des im November 2016 gegründeten „Vereins zur Förderung des Richard-Brandt-Heimatmuseums Wedemark“ kündigte im Anschluss an die Preisverleihung an, dass der Verein Gastgeber für eine große fischertechnik-Ausstellung am 13. Mai 2017 im Forum Mellendorf sein wird. Das große Interesse an der Sonderausstellung des Museums hat den Verein bewogen, auf diesem Wege für sich und das Museum zu werben. Es werden Aussteller aus ganz Norddeutschland und auch den Niederlanden im Schulzentrum erwartet.