Fischhütt‘n Gaudi ein voller Erfolg

Die Organisatoren Teunis Tuit (von links) und Marco Stichnoth mit dem neuen Fischhütt‘n-König Mirko Woltmann (Zweiter von rechts) mit seinem stolzen Töchterchen und den Zweit- und Drittplatzierten, Jan Butenhoff (rechts und Robert Kraemer.Foto: Privat

Marco Stichnoth zieht eine Wiederholung durchaus in Betracht

Hellendorf (awi). Es war ein Versuch, aber er kann durchaus als gelungen bezeichnet werden: Die erste Fischhütt‘n Gaudi am Forellenstübchen – ein Oktoberfest, bei dem es unter anderem Flammlachs, Räucherforelle und Fischbrötchen gab – war gut besucht und bot insbesondere den Hellendorfern, aber auch den Bewohnern der umliegenden Ortschaften eine nette Abwechslung. Am Nachmittag ab 16 Uhr waren es vor allem die Kleinen, die begeistert auf der Hüpfburg tobten, sich bunt schminken ließen und am Schießwagen ihre Treffsicherheit ausprobierten. Doch auch die Live-Musik im zünftig blau-weiß dekorierten Zelt gefiel ihnen sichtlich. Auch den leiblichen Genüssen konnte bereits am Nachmittag gefrönt werden. Den Flammlachs schnitt Forellenstübchen-Wirt Marco Stichnoth persönlich auf, am Grill vor dem Räucherofen gewährleis-tete sein Team den Service. Im Forellenstübchen selbst und auf der Terrasse konnte wie gewohnt nach Karte gespeist werden. Ab 19 Uhr war dann an der Schießbude des Meitzer Schützenvereins der Schuss auf die Scheibe des Fischhütt‘n-Königs freigegeben. Und die Trophäe war begehrt. Die 50 Cent wurden gerne investiert. Der Sieg ging schließlich an Mirko Woltmann. Abends mit einsetzender Dunkelheit wurde die Stimmung dann immer fröhlicher und ausgelassener, was durchaus auch an der Zahl der ausgegebenen halben Maßkrüge gelegen haben dürfte. Aber das gehört nun mal zum zünftigen Oktoberfest oder auch einer Fischhütt‘n Gaudi dazu, waren sich alle Beteiligten einig. Die Besucher genossen die zwanglose Stimmung in nettem Ambiente bei nicht zu kühlen Temperaturen, bei denen man gut noch draußen sein konnte, die flotte Musik, die kulinarischen Leckereien und die Möglichkeit zum netten Plausch mit Leuten aus dem Dorf. Viele Bekannte trafen sich – teilweise zufällig, teilweise hatten sie sich bei der Fischhütt‘n Gaudi verabredet und man war sich einig: Ein solches Event tut Hellendorf gut und darf es ruhig wieder geben. Das Zelt bleibt erst mal noch stehen, denn am 5. Oktober ab 18 Uhr laden Marco Stichnoth und Hartmut Pflüger gemeinsam zum Räucherfest ein. Um Tischreservierung dafür wird gebeten.