Flächenbrand hält Feuerwehr in Atem

Rasend schnell breiteten sich die Flammen auf den Feldern kurz vor Schadehop aus. Eine riesige Rauchwolke hing in der Luft. Foto: A. Wiese

Zehn Hektar Feld und fünf Hektar Wald brennen am Montag nieder

Wiechendorf (awi). Ein Flächenbrand zwischen Wiechendorf und Brelingen hat von Montagmittag an die Wedemärker Feuerwehren mit Unterstützung der Langenhagener Flughafenfeuerwehr in Atem gehalten. Ein Feuerwehrmann wurde dabei verletzt.
Das Feuer war bei Mäharbeiten auf einem Feld bei Wiechendorf ausgebrochen, das durch den starken Wind auf einen angrenzenden Wald übergriff. Bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge war ein 51-Jähriger gegen 12 Uhr mit einem Mähdrescher dabei, ein Stoppelfeld westlich der Kreisstraße 103 abzuernten. Dabei geriet das Kornfeld in Flammen, woraufhin der Landwirt die Erntemaschine in Sicherheit brachte und die Rettungskräfte alarmierte. Aufgrund des starken Windes griff das Feuer auf einen angrenzenden Wald über. Dank des schnellen Eingreifens der Brandbekämpfer konnte ein weiteres Ausbreiten verhindert werden. Insgesamt fielen den Flammen zehn Hektar Feldfläche sowie fünf Hektar Wald zum Opfer. Bei den Löscharbeiten, die am späten Nachmittag im Waldgebiet immer noch andauerten, stürzte ein Feuerwehrmann und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in eine Klinik. Bei Nachlöscharbeiten kam es dann zu einem Knall, woraufhin die Arbeit unterbrochen wurde. Der Kampfmittelräumdienst wurde alarmiert und hat seine Arbeit aufgenommen. 15 Feuerwehrleute wechseln sich weiterhin im Schichtdienst mit mobilen Wasserrucksäcken ausgestattet ab, um Glutnester aufzugraben und abzulöschen. Bei Redaktionsschluss konnten keine weiteren Angaben zur Schadenshöhe oder zur Arbeit des Kampfmittelräumdienstes gemacht werden. Die Rauchwolke zwischen Brelingen und Wiechendorf war weithin sichtbar.