Frauenkino in der Wedemark

Wedemarks Gleichstellungsbeauftragte Mona Achterberg zeigt den Film „Die Friseuse" mit Gabriela Maria Schmeide (Foto) in der Hauptrolle am 3. April im Rahmen des Frauenkinos im Bürgerhaus.

Doris-Dörrie-Film „Die Friseuse" läuft im Bürgerhaus

Bissendorf. Manchmal wollen Frauen eben doch unter sich sein, daher lädt die Gleichstellungsbeauftragte Mona Achterberg ins Kino nur für Frauen ein. Es darf gelacht, geweint, geseufzt werden. Die nächste Vorstellung ist am Donnerstag, 3. April, um 20 Uhr im Bürgerhaus Bissendorf, Am Markt 1. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei! Gezeigt wird der Doris Dörrie-Film „Die Friseuse“.
„Die Wiedervereinigung bringt der arbeitslosen Friseuse Kathi König aus Berlin-Marzahn erst einmal kein Glück. Als ihr auch noch ein in Aussicht gestellter Job in einem Friseursalon im Einkaufszentrum abgesagt wird, weil die Salonchefin findet, dass die schwer übergewichtige Kathi ein nicht zumutbarer Anblick für ihre Kunden sei, platzt der vom Unglück Verfolgten der Kragen. Sie tritt den dornigen Weg durch die Instanzen von Behörden und Banken an, um sich den Traum vom eigenen Salon in einem ehemaligen Asia-Imbiss zu erfüllen.“
Nächste und dann vorerst letzte Frauenkinoveranstaltung ist am 16.05.2014 um 20 Uhr. Hier wird der Film „Happy go lucky“ gezeigt:
„Pauline, von allen nur Poppy genannt, arbeitet als Grundschullehrerin im Lon- doner Norden und ist das, was man eine wahre Frohnatur nennt - stets gut ge- launt, offenherzig und hilfsbereit. Kurz gesagt: Poppy muss man einfach gern haben. Mit der großen Liebe hat es allerdings noch nicht geklappt. Das ist aber nur halb so wild, denn schließlich hat Poppy ja noch ihre Mitbewohnerin Zoe und einen ganzen Haufen bester Freundinnen. Ihre unbeschwerte Art löst in ihrer oft etwas missgelaunten Umwelt allerdings auch Befremden und Erstaunen aus. Vielen Menschen ist Poppy nämlich schlichtweg zu schrill, manche halten sie gar für verrückt. Das geht auch ihrem griesgrämigen und vom Weltschmerz zerfressenen Fahrlehrer Scott so, der mit seiner offensiv gut gelaunten Schülerin überhaupt nicht zurechtkommt und ihre Fröhlichkeit als Provokation auffasst. Poppy reagiert zunächst gelassen auf den krankhaften Kontrollwahn und Zynismus ihres Fahrlehrers. Doch das treibt Scott erst recht zur Weißglut. Und so kommt die Fahrstunde, in der auch die sonst durch nichts zu erschütternde Poppy an ihre Grenzen stößt.“
Dieser Film wird außerdem in einem besonderen Kinosaal gezeigt: In den Räu- men der Freiwilligen Feuerwehr Elze, Wasserwerkstr. 13.
Für Auskünfte und Fragen steht die Gleichstellungsbeauftragte Mona Achterberg unter 05130/581-248 oder unter mona.achterberg@wedemark.de zur Verfü- gung.