Freche Mäuse machen Musik

Spielszene aus „Die frechen Mäuse machen Musik“ der Mäuseklasse an der Schule unter den Eichen. Foto: B. Stache

Schule unter den Eichen setzt bei Theateraufführung neue Headsets ein

Mellendorf (st). Zum Abschluss der gelungenen Theateraufführung sangen Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam das Kinderlied „Guter Mond, du gehst so stille“. Am Freitagvormittag hatte die Mäuseklasse der Schule unter den Eichen das Stück „Die frechen Mäuse machen Musik“ aufgeführt. „Wir haben seit den Sommerferien geprobt. Das Stück wurde ausgesucht, weil die frechen Mäuse zur Mäusegruppe passen“, erzählte Klassenlehrerin Jana Saniter vor der Aufführung. Sie hatte sich mit ihren sieben Schülern im Alter von acht und neun Jahren gründlich vorbereitet. „Die Schüler brachten viele eigene Ideen zum Instrumentenbau ein. Sie haben die Hintergründe ausgemalt, Masken und Froschschnäbel gebastelt“, erklärte sie. Bei der Rollenvergabe wurde darauf geachtet, dass jeder Schüler nur so viel Sprachtext bekam, wie er bewältigen konnte. Die Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung ist eine Einrichtung der Region Hannover. Schulleiterin Maike Rohde hatte Schüler und Eltern zu der Theateraufführung begrüßt, darunter auch Angelika Lempart, Schriftführerin der Stiftung für Behinderte in der Wedemark. Die Stiftung hatte der Schule Headsets im Wert von 2336 Euro gespendet. „Wir unterstützen die Schule unter den Eichen seit vielen Jahren. Wir wissen, dass unsere Hilfe hier in gute Hände kommt“, machte Angelika Lempart deutlich. „Schon bei den Proben waren die Headsets überaus hilfreich“, freute sich Maike Rohde. An der Aufführung am Freitag waren die Schüler Lena, Kyan, Justin-Pascal und Sayina beteiligt, drei Mitschüler waren verhindert. Unterstützung erhielten die kleinen Schauspieler durch die Lehrerinnen Jana Saniter und Mechthild Conteh sowie Einzelfallhelferin Kerstin Dierck, die in die Rolle der Erzählerin geschlüpft war. Die zirka 20-minütige Theatervorstellung wurde mit viel Musik angereichert und fand großen Anklang bei allen großen und kleinen Besuchern – dank auch der Headset-Technik, die das leiseste „Mäusepiepen“ bis in die hintersten Zuschauerreihen trug.