Frischer Wind weht im „Saloniki“

Vasili Tsopanidis ist mit viel Herzblut bei der Sache und wünscht sich, in die Brelinger Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Das Saloniki mit seiner langen Tradition im Ort möchte er als Ort der Begegnung etalbieren.

Der neue Wirt Vasili Tsopanidis wünscht sich eine familiäre Atmosphäre

Brelingen (awi). Das griechische Restaurant Saloniki neben dem Schützenhaus hat eine lange Tradition in Brelingen. Jetzt hat es den Besitzer gewechselt. Vasili Tsopanidis, der seine Wurzeln in der Wedemark hat, hat seine Zelte in Lichtenfels abgebrochen und das Lokal vom 1. FC Brelingen gepachtet. Die Vorpächter, die Familien Nikolaidis und Bliami, kennt er seit vielen Jahren und hatte auf diesem Wege erfahren, dass das Saloniki frei wurde. Bereits am 15. März hat der engagierte Wirt das Restaurant offiziell übernommen. Doch erst jetzt hat er den größten Teil seiner Renovierungs- und Modernisierungsvorstellungen in die Tat umgesetzt, das Clubzimmer zu einem gemütlichen Gastraum gemacht, in dem auch geraucht werden darf, die Karte überarbeitet und Kontakt zu den Brelinger Vereinen aufgenommen. In den meisten ist er bereits Mitglied, fördernd allerdings, denn abends, wenn die Vereine sich treffen, steht er hinter der Theke seines Saloniki. Dass er bald alle seine Gäste so gut kennt und im Lokal auch weiterhn eine familiäre Atmosphäre herrscht, das wünscht sich Vasili Tsopanidis. Jetzt im Herbst und Winter spielt sich die Gastlichkeit drinnen ab, die Biergartenzeit ist vorbei. Dafür steht die Zeit der Weihnachtsfeiern vor der Tür. Wer mit seiner Familie oder seinen Kollegen im Saloniki feiern möchte, ist dort herzlich willkommen. Er sollte allerdings bald seinen Wunschtermin reservieren. Für Feiern im geschlossenen Kreis steht der Clubraum bis zu 20 Personen zur Verfügung. Die Gäste erwartet traditionelle griechische Küche. Vasili Tsopanidis, der selbst gelernter Koch ist, sich im Saloniki aber auf den Service konzentriert, und der den bewährten Koch behalten hat, legt großen Wert auf frische Zutaten, kauft Gemüse und Salat frisch in der Region, ebenso Kartoffeln und Eier. Die Stammgäste finden auch weiterhin alle bewährten Gerichte auf der Karte, aber auch immer wechselnde neue Vorschläge zu Probierpreisen wie Gyros pikant oder Pita vegetarisch. Es lohnt sich also auf jeden Fall, einmal hereinzugucken. Übrigens werden Gutscheine vom Vorbesitzer noch bis Ende des Jahres eingelöst, macht der neue Wirt aufmerksam. Geöffnet ist das Saloniki dienstags bis freitags ab 17 Uhr, sonnabends ab 16 Uhr und sonntags ab 12 Uhr. Montags ist Ruhetag. Was sich der neue Wirt am meisten wünscht: „Dass mir die Brelinger eine Chance geben!“