Gemeinde hat Oberstufe für IGS beantragt

Erste Gemeinderätin betont: „Unser Antrag kam wesentlich früher als erwartet“

Wedemark (awi). Mit Eingangsstempel vom 31. Juli hat die Gemeinde Wedemark bei der Landesschulbehörde die Oberstufe für die IGS Wedemark beantragt. Das hat am Dienstag die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf mitgeteilt und dabei betont, die Gemeinde sei damit den Erwartungen der Landesschulbehörde wesentlich zuvorgekommen. Denn während die IGS nach den Sommerferien in den achten Jahrgang einsteigt, habe die Behörde den Antrag für ausreichend gehalten, wenn der erste zehnte Jahrgang seinen Betrieb aufnehme. „Das sehen wir aber anders und das ist auch ganz bestimmt kein Aktionismus“, betonte Beckedorf. Bereits vor einem Jahr sei dieses Vorgehen im Rat so besprochen worden. Die Gemeinde habe alles gut vorbereitet und jetzt alle erforderlichen Unterlagen eingereicht. Dazu gehören die durchgeführte Elternbefragung, das Raumprogramm, eine Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen genau so wie beim Antrag auf Einrichtung der IGS Wedemark, Aussagen zur Profilbildung, die notwendigen Ratsbeschlüsse und schließlich die Bestätigung, dass das Gymnasium Mellendorf durch die Oberstufe an der IGS Wedemark nicht in seinem Bestand beeinträchtigt ist. Die Entwicklung am Gymnasium werde unter anderem durch einen Bericht der Region zur Statistik an den allgemeinbildenden Schulen dokumentiert, so Beckedorf. Vor allem gehe daraus auch hervor, wie groß die Zahl derjenigen sei, die nach ihrem erweiterten SEK I-Abschluss eine weiterführende Schule in Hannover besuchen. „Die Zahl derjenigen wird hoffentlich kleiner werden, wenn wir das Oberstufenangebot an der IGS in der Wedemark haben“, hofft die Erste Gemeinderätin. Für die Einrichtung der gymnasialen Oberstufe an der IGS seien mindestens 54 Schüler, also drei Lerngruppen, erforderlich. „Das wird gar kein Problem sein“, ist Beckedorf überzeugt. Wann die Landesschulbehörde sich zum Antrag der Gemeinde Wedemark äußern werde, sei schwer abzuschätzen, sie werde aber bereits im Herbst wieder nachfragen, versicherte die Ers-te Gemeinderätin auf Nachfrage des ECHO.
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