Gemeinde jetzt wieder bei Facebook

Bürgermeister legt großen Wert Dialog in neuen Medien

Wedemark. Die Gemeindeverwaltung der Wedemark verstärkt ihr Engagement in den Sozialen Medien. Um eine jüngere Zielgruppe mit Nachrichten aus der Gemeinde zu versorgen und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern auszubauen und zu vereinfachen, reaktiviert die Gemeinde Wedemark ihre Facebook-Seite. „Nur mit dem in Deutschland am weitest verbreiteten Sozialen Netzwerk haben wir die Möglichkeit mit vielen Bürgerinnen und Bürgern auf einfache und schnelle Art in Kontakt zu treten“, führt Bürgermeister Helge Zychlinski aus. „Wir haben vor, Informationen über Facebook zu geben, aber auch mit den Nutzerinnen und Nutzern ins Gespräch zu kommen.“ In Deutschland nutzen über 27 Mio. Nutzerinnen und Nutzer das Soziale Netzwerk Facebook. Facebook ist damit das mit Abstand am meistgenutzte Soziale Medium. „Wir tragen den datenschutzrechtlichen Bedenken der Arbeitsgemeinschaft der Datenschutzbeauftragten der Länder in weiten Teilen Rechnung, bewerten die Möglichkeit der Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern aber höher“, so Hinrich Burmeister, Pressesprecher der Gemeinde. „Da Facebook auf der Webseite der Gemeinde nicht eingebunden ist, muss jeder Nutzer selbst die Entscheidung treffen, ob er sich bei Facebook einloggen oder überhaupt das Netzwerk ansurfen will.“ Das heißt, dass es einer aktiven Handlung durch die Nutzerinnen und Nutzer der Webpräsenz der Gemeinde bedarf um sich zu Facebook zu bewegen. Eine Integration eines „Like“-Buttons in die Seite der Wedemark, die alleine durch „ansurfen“ von Artikeln auf der Webseite Informationen zu Facebook überträgt, wird es nicht geben. Es werden alle Informationen von der Webseite der Gemeinde auch auf Facebook erscheinen und auch auf Dienstleistungen der Gemeinde gezielt hingewiesen werden. Des Weiteren sollen auch Diskussionen, Fragen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern möglich sein. „Wir sind uns sicher, dass wir dadurch mehr Informationen auch an die jüngeren und netzaffineren Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde transportieren können und den Bürger-Dialog ausbauen können“, ergänzt Zychlinski.