Gemeinde lud zum Richtfest ein

Die Gäste verfolgten das Richtfest vom Amtsgarten aus.

Sanierung des Amtshauses ist noch immer voll im Zeit- und Kostenplan

Bissendorf (awi). „Unten das Standesamt, in der Mitte der Scheidungsanwalt und oben die Honey Moon-Suite“, flachste Bürgermeis-ter Helge Zychlinski gut gelaunt bei seiner kurzen Rede beim Richtfest des Amtshauses am Donnerstagnachmittag. Während sich im Amtshof die Landmarktbesucher tummelten, verfolgten auf der anderen Seite des Amtshauses vom Amtsgarten aus geladene Gäste aus Verwaltung, Politik, Senioren- und Behindertenbeirat das Richtfestzeremoniell. Nach dem obligatorischen Richtspruch des Zimmerers vom hohen Dach herab, auf dem der Richtkranz wehte, freute sich der Bürgermeister, den Gästen versichern zu können, dass das Zwei-Millionen-Euro-Projekt, das bereits seit vielen Jahren sanierungsbedürftig gewesen sei, nach wie vor „voll im Zeit- und Kostenplan“ liege. Spätestens im neuen Jahr werde das frischsanierte Amtshaus zukunftssicher aufgestellt seiner neuen Nutzung übergeben, die außer dem Standesamt, wie es dem Heiratsstandort Nummer eins in der Region gezieme, auch Büros und Wohnungen beinhalten werde, damit die Gemeinde auf diese Weise wenigstens einen Teil des investierten Geldes wieder reinholen könne. Zychlinski dankte den Sponsoren – dem Bund und der Toto-Lotto-Stiftung – für ihre Unterstützung. Dass 150.000 Euro aus dem Topf der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien in das Projekt geflossen sein, daran habe sie als SPD-Bundestagsabgeordnete einen nicht unerheblichen Anteil, betonte Caren Marks, die das Richtfest zufrieden verfolgte. Ihr Einsatz für das Amtshaus habe sich gelohnt und auch für die Sigwardskirche in Wunstorf-Idensen habe sie öffentliche Fördermittel locker machen können. Anschließend stärkten sich Handwerker, Gastgeber und Gäste mit einem Imbiss.