Gemeinsames Sportfest der IGS und der Konrad-Adenauer Schule

„Den Boden nicht berühren“ war bei dieser Station die Aufgabe. Foto: C.Siedler

Schüler aus beiden Schulen hatten zusammen viel Spaß

Mellendorf (cs). Der siebte Jahrgang der IGS Wedemark hat gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Schule ein Sportfest zum Kennenlernen gefeiert, weil die IGS-Schüler in diesem Jahr im Gebäude der Konrad-Adenauer-Schule zu Gast sind.
Die insgesamt 300 Schüler wurden alle in Zweier-Teams eingeteilt und extra darauf geachtet, dass möglichst ein IGS Schüler mit einem Hauptschüler zusammen ist.
Die ersten 150 Schüler absolvierten die erste Hälfte des Sportfestes mit ihrem Partner beim Orientierungslauf rund um das Schulgelände. Die anderen 150 Schüler arbeiteten am Sportplatz die neun Stationen ab.
Viele Stationen mussten die Schüler in Teamwork erledigen, zum Beispiel einen Parcours, bei dem sie nicht den Boden berühren durften und die Hindernisse nur mithilfe von zwei Matten überwunden werden. Beim Überqueren einer Slackline war viel Geschicklichkeit gefragt, da der Hintere den Vorderen in der Mitte auch noch überholen musste. Da war auch das Seil, an dem man sich festhalten konnte, keine große Hilfe. Beim Frisbee-Weitwurf hatten beide Schüler zwei Frisbee-Würfe. Der weiteste Wurf wurde gezählt. Zusammenarbeit war auch bei Station zwei gefragt. Die Schüler mussten zusammen mit einer Binde aneinander gefesselt eine Strecke so schnell wie möglich gehen. Geschick und Präzision sollten die Schüler bei Station vier beweisen: Mit zwei zusammengebundenen Golfbällen mussten die Schüler auf Stangen werfen. Wenn man die unterste Stange traf, gab es drei Punkte. Wenn man die Stange in der Mitte traf, zwei, und wenn man ganz oben traf, einen Punkt. So ähnlich war die Station sechs „Torwandschießen“: Ein Tor war in sechs Kästchen aufgeteilt. Jeder hatte drei Schüsse. Traf man oben links oder oben rechts, gab es jeweils vier Punkte. Traf man oben in die Mitte, drei Punkte. Traf man unten links oder unten rechts gab es jeweils zwei und unten in der Mitte einen Punkt. Bei der Station sieben mussten die Schüler mit Hölzern drei stehende Holzfiguren umwerfen. Am anstrengendsten fanden die Jugendlichen die Station neun: Hier waren auf der einen Seite des Sandkastens drei blaue Hütchen und auf der anderen Seite drei weiße Hütchen. Diese sollten zwei Mal getauscht werden, so dass die Hütchen am Ende wieder so liegen, wie sie am Anfang lagen. Bei der letzten Station musste der eine einen bestimmten Gegenstand zeichnen und der andere musste den Gegenstand dann erraten. 60 Sekunden Zeit hatten die Schüler, um so viele Gegenstände wie möglich zu erraten. Für jeden richtig erratenen Gegenstand gab es jeweils einen Punkt. Danach tauschten die Schüler. Den Schülern beider Schulen machte das Sportfest viel Spaß und vielleicht sind auch ein paar neue Freundschaften entstanden, so ist dann auch das Zusammenleben in einem Gebäude gleich viel angenehmer.