Geopfadführung mit der SPD

Die „starken“ Männer der Gruppe versuchen den eiszeitlichen Findling zu bewegen.

„Bewegter Stein“ lässt sich nicht bewegen

Wedemark. Im Rahmen ihrer Sommeraktivitäten hat die SPD Wedemark zu einer Geopfadführung am Brelinger Berg eingeladen. Unter der fachkundigen Führung der Dipl. Geologin/Paläontologin Dr. Kerstin Athen wurden die Teilnehmer mit der eiszeitlichen Vergangenheit der Wedemark vertraut gemacht. Zweimal während der unterschiedlichen Eiszeiten bedeckten riesige Eismassen die heutige Wedemark. Der markante Höhenrücken ist ein Überbleibsel dieser Zeit. Vom Parkplatz am Friedhof Bennemühlen ging es über zehn markante geologische Wegepunkte mitten hinein in den Brelinger Berg. Mit dem kleinen Gedicht „Der Stein“ von Joachim Ringelnatz stellte Kerstin Athen unter Beweis, dass sie auch literarische Kenntnisse besitzt.
Es ging zu der markanten Station „Bewegter Stein“, der sich auch unter Aufbietung aller Kräfte nicht einen Millimeter bewegen lies. Beim „Eiswürfel“ gab es einen tiefen Einblick in den kommerziellen Sand- und Kiesabbau am Brelinger Berg. Die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende der SPD Wedemark, Rebecca Schamber, wünschte sich bei diesem Einblick in die Gegenwart, dass die Renaturierung der Landschaft wie geplant und gewünscht auch durchgeführt wird.
Kurz vor dem „Findlingsstapel“ wurde zur Stärkung ein Picknick gemacht. Die herbstliche Sonne und die sandigen Wege forderten doch einiges an Kondition bei der sechs Kilometer langen Wanderung. An den „Klangsteinen“ konnten die Kleineren der Gruppe mit einem Gummihammer beweisen, dass Steine auch sprechen können. Über den „Windkanter“, und die „Fernrohrsteine“ ging es zum letzten Wegepunkt „Was übrig bleibt“.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sich der Ausflug in die Eiszeiten und die vielen Informationen sehr gelohnt haben.