Grundschüler spenden für den Fonds

Stolz überreichten die Schüler und ihre Schulleiterin Ira Rohrig Fachbereichsleiter Jürgen Auhagen von der Gemeinde das Geld für den Fonds. Foto: A. Wiese

Schüler haben fleißig gebastelt, Eltern Hot Dogs verkauft: 930 Euro Gesamterlös

Hellendorf (awi). Über ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk konnte sich am Montag Fachbereichsleiter Jürgen Auhagen von der Gemeinde Wedemark freuen. Zwar war es nicht für ihn persönlich, sondern für den von ihm betreuten Fonds „‚Wedemärker für Wedemärker“, aber das tat der Freude keinen Abbruch. Jürgen Auhagen nahm von der Hellendorfer Schulleiterin Ira Rohrig die Zusage über 465 Euro entgegen. Das entspricht genau der Hälfte der Summe von 930 Euro, die die Hellendorfer Grundschüler und ihre Eltern und Lehrer am Freitag bei ihrem Weihnachtsbasar eingenommen haben. Mehrere Tage lang hatten die Schüler dafür an ihren Projekttagen fleißig ge-
backen und gebastelt und ihre Waren fanden reißenden Absatz. Jul-Lichter, Vanille-Kipferl, Früchtebrot, Weihnachtskarten und diverser Baumschmuck wechselten die Besitzer in diesen zwei Nachmittagsstunden. Die Eltern sorgten außerdem mit einer Kaffee- und Kuchenstube in der Turnhalle und einem Hot Dog-Stand für das leibliche Wohl der Besucher und für zusätzliche Einnahmen. Schulleiterin Ira Rohrig war selbst verblüfft über die stattlich Summe, die eingenommen wurde. Die Hälfte behält die Schule für sich: Ein Teil wird als Zuschuss zu den Reisekosten in die TUI-Arena benötigt, wenn die Hellendorfer im Frühjar bei „Klasse, wir singen“ mitmachen. Der andere Teil vom Eigenanteil wird für eineTischtennisplatte auf dem Schulhof gespart. Jedoch die Hälfte der Gesamtsumme geht an den Fonds „Wedemärker für Wedemärker“. Ausführlich erklärte Jürgen Auhagen den aufmerksam lauschenden Grundschülern, was es mit diesem Fonds auf sich hat, der vor Jahren auf Initiative des ECHO zusammen mit der Gemeinde ins Leben gerufen wurde. Unbürokratisch und schnell kann mit Mitteln aus dem Fonds Wedemärkern geholfen werden, die unverschuldet in Not geraten sind und durch das soziale Netz nicht komplett aufgefangen werden.