Grundstein für Halle ist gelegt

Bürgermeister Helge Zychlinski (Mitte) versenkt die Rolle mit Zeitungen und Bauplänen im Bodenfundament der neuen Sporthalle auf dem Festplatz in Mellendorf, gemeinsam mit Pellikaan-Geschäftsführer John Engeln (rechts) und Bauleiter Johan Ceelen (links).Foto: A: Wiese

Gemeinde investiert mehr als drei Millionen Euro in Sporthalle

Mellendorf (awi). Die Grundsteinlegung für die neue Sporthalle auf dem Festplatz hinter dem Campus W war zwar nur ein symbolischer Akt, aber in diesem Fall doch von besonderer Bedeutung. Denn zum einen investiert die Gemeinde Wedemark in den Bau dieser neuen Schulsporthalle immerhin drei Millionen Euro.
Zum anderen hatte sich das Bauvorhaben sehr lange – um ein gutes Jahr insgesamt – verzögert. Und so verfolgten dann auch viele Rats- und Ortsratsmitglieder neben Mitarbeitern der Verwaltung das Zeremoniell am Mittwochnachmittag, um zu sehen, ob es denn nun auch tatsächlich losgegangen ist. Bürgermeister Helge Zychlinski freute sich, dass die neue Zweifeld-Turnhalle nach etwas längerer Vorlaufzeit nun endlich auf der Zielgeraden sei. Diskutiert werde über eine zusätzliche Turnhalle seit 2001. Standorte waren zwischenzeitlich auch in Bissendorf und Elze im Gespräch. Geworden ist es nun doch Mellendorf, denn hier mache eine Schulsporthalle am meisten Sinn, betonte der Bürgermeister und begrüßte daher auch die Vertreter der Schulen, die diese Halle vornehmlich nutzen würden, in der auf ausdrücklichen Wunsch auch Handball möglich sei. Den Politikern dankte Zychlinski für die Entscheidung zu dieser doch nicht unerheblichen Investition in Zeiten, in denen es den Kommunen nicht großartig gehe. „Auch in der Wedemark sind wir so gerade an der Wasserkante“, formulierte es der Bürgermeister. Aus der Verwaltung dankte er Projektleiterin Susanne Bischoff für ihren engagierten Einsatz, sein besonderer Dank galt aber auch dem niederländischen Unternehmen Pellikaan, das sich in der öffentlichen, wenn auch nicht europaweiten Ausschreibung durchgesetzt habe. Zychlinski betonte, dass es sich bei Pellikaan um eine Firma handele, die jahrzehntelange Erfahrung im Sportstättenbau mitbringe. Ende August soll die neue Halle in Betrieb gehen, die vier Wochen vom Beginn des Schuljahres an würden die Schulen überbrücken müssen, so der Bürgermeister. Die Produktion großer Fertigteile sei bereits in Auftrag gegeben und das Bauwerk werde schnell wachsen und ab September dann auch Entspannugn in die Hallenzeiten-Not der Vereine bringen.