Günstige Vorzeichen für Berlin

FDP-Ortsvorsitzende Andrea Giese und Bundestagskandidat Grigorios Aggelidis beim Pressegespräch in Bissendorf. Foto: B. Stache

FDP-Bundestagskandidat Grigorios Aggelidis steht für Toleranz und Rechtsstaatlichkeit

Bissendorf (st). „Unter einer liberalen und offenen Gesellschaft verstehe ich, tolerant zu sein“, erklärte FDP-Bundestagskandidat Grigorios Aggelidis in einem Pressegespräch, an dem auch die Ortsvorsitzende im FDP-Ortsverband Wedemark Andrea Giese teilnahm. „Toleranz endet dort, wo Intoleranz, Hass und Gewalt anfangen“, fügte der 52-jährige, in Hannover geborene und aufgewachsene Politiker, hinzu. Grigorios Aggelidis war im Februar von der Wahlkreismitgliederversammlung zum FDP-Kandidaten im Wahlkreis 43 gewählt worden. Dieser Wahlkreis umfasst Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt am Rübenberge, Wedemark und Wunstorf. Seit 1994 lebt der Politiker mit seiner Familie, Ehefrau Margarete und den beiden 16- und 19-jährigen Söhnen, im Neustädter Land in Evensen. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann war er zwei Jahrzehnte lang in der freien Wirtschaft tätig. 2008 wurde er Mitinhaber einer unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg. „Meine Hobbies sind das Ehrenamt und alles, was mit Jugendarbeit zu tun hat“, sagte Grigorios Aggelidis. Er war viele Jahre Fußball-Jugendtrainer und Betreuer, engagiert sich im Vorstand des Jugendfördervereins Neustädter Land und ist 1. Vorsitzender des FC Wacker Neustadt. Seit sieben Jahren organisiert er zudem den Jugendpreis des Rotary-Club Nienburg-Neustadt. „Die Idee dahinter ist, Jugendliche zu fördern, die sich durch besonderes, ehrenamtliches Engagement auszeichnen, beispielsweise durch Arbeit in Seniorenheimen“, so der FDP-Bundestagskandidat. Seit 2012 ist er Mitglied der FDP. Es gibt viele Themen, die ihn an der Politik interessieren. Das sind vor allem die Bürgerrechte in einer freien Gesellschaft. Wenn Grigorios Aggelidis darüber spricht, sind das keine Floskeln. Er war als Schüler einige Jahre in Griechenland und hat dort die damalige Militärdiktatur erlebt. Das liberale Deutschland war für ihn „das Paradies“, gesteht er. Sein Weg in die deutsche Politik ist von der Idee der Rechtsstaatlichkeit getragen. „Bei uns gilt die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren. Wir leben in einer Gesellschaft, in der jeder sein Leben gestalten kann und seinen Platz findet“, ist Grigorios Aggelidis überzeugt. Dazu gehört, dass jedem genügend Freiraum zur Entfaltung gelassen wird – das dient auch der Steigerung von Motivation. „Wir haben die soziale Marktwirtschaft, sie ist ein starker Begriff, den wir mit neuem Leben füllen müssen“, erklärte er. Es komme darauf an, diese Form der Marktwirtschaft in die heutige Zeit zu transferieren. „Dazu brauchen wir zukunftsorientierte Firmen und Arbeitsplätze – und eine Politik, die dieses ermöglicht. Die Zukunft können wir nur zusammen mit unseren europäischen Partnern gestalten“, ist Grigorios Aggelidis überzeugt. Wichtig sind dem FDP- Politiker auch die Verbundenheit mit der Region und den dort lebenden Menschen, Bildung und Weiterbildung sowie der Ausbau einer digitalen Infrastruktur. In der Digitalisierung sieht Grigorios Aggelidis auch eine Chance, Arbeitsplätze in die Fläche zu bringen. Hierfür werde er sich besonders engagieren, sollte ihm die Bundestagswahl am 24. September ein Mandat im Deutschen Bundestag bescheren. „Wir haben seit vielen Jahren erstmals einen Kandidaten aus dem Wahlkreis 43 mit guten Chancen. Die Vorzeichen sind günstig, dass Grigorios Aggelidis in den Bundestag einzieht“, drückte FDP-Ortsvorsitzende Andrea Giese ihre Hoffnung aus.