Gymnasium Mellendorf in Fahrt

Verdiente Pause nach anstrengendem Unterricht (Foto: Elisa Witek)

Gymnasium führt Skikurs in Österreich mit 57 Teilnehmern durch

Wedemark. Mit Kaiserwetter empfängt der kleine Ort Kals am Groß Glockner am vergangenen Samstag die Teilnehmer der beiden Skikompaktkurse des Gymnasiums Mellendorf. Eine Woche sollen die beiden Kursleiter Isabell Wiehemeier und Wolfgang Stegemann nun Zeit haben, die Anfänger in die Geheimnisse des Skilaufs einzuweisen und den „Könnern“ zu helfen, sich weiter zu verbessern. Da insgesamt 51 Schülerinnen und Schüler nicht von nur zwei Skilehrern unterrichtet werden können, werden sie von zwei weiteren Lehrern des Gymnasiums, Julia Bredereck und Tore Böttcher, und den ehemaligen Schülern Laura Kober und Jan Holtmann begleitet. Obwohl die Anreise in der Nacht von Freitag auf Samstag erfolgte und man daher eigentlich davon ausgehen musste, dass da einiges an Schlaf nachzuholen war, waren alle Feuer und Flamme, das unbekannte Skigebiet gleich am ersten Tag zu erkunden. Die Frühlingssonne war einfach zu verführerisch, der Schnee zu trocken und zu reichlich und die Lifte zu nah. Schnell war das notwendige Equipment beim Skiverleih erstanden und ein Skipass für jeden besorgt und schon konnte es nach einem Mittagssnack losgehen. Diesem furiosen Start werden hoffentlich viele weitere schöne, erfolgreiche Skitage folgen. Am kommenden Samstag kehren dann alle in die Wedemark zurück, sicher reich an neuen Erfahrungen in einer Sportart, die in unseren Breiten eher weniger vertreten ist. Das Gymnasium führt diese Skikurse nun bereits zum fünften Mal in Folge durch. Das Interesse seitens der Schüler war bisher immer größer als die Zahl der angebotenen Plätze, so dass ein Losverfahren für die Vergabe der Plätze unvermeidlich war. Die Kurse selbst sind Teil des Sportkursangebotes in der Oberstufe und werden auch als solche durchgeführt, das heißt, die Schülerinnen und Schüler bekommen Noten für Theorie und Praxis in der gewählten Sportart, es besteht Anwesenheitspflicht im Unterricht und die Kurse müssen gemäß den „Belegungsverpflichtungen“ in die Gesamtqualifikation für das Abitur eingebracht werden. Nur bei bestimmten Konstellationen von Kursen auf grundlegendem und erhöhten Niveau kann auf Letzteres verzichtet werden. Wegen des sogenannten Doppeljahrgangs bedingt durch die Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Jahre waren es in diesem Jahr auch doppelt so viele Interessenten wie in den Vorjahren. Es mussten daher zwei Kurse eingerichtet werden, um die Nachfrage wenigstens einigermaßen befriedigen zu können.