GZE diskutiert über Messe und Logo

GZE-Vorsitzender Jan Müller (2. v. l.) und sein Stellvertreter Thomas Frieske (l.) stellte bei den Mitgliedern des Gewerbezentrums Elze den neuen Logoentwurf zur Diskussion und ihn auf dem Beamer dem alten Logo gegenüber. Die Mitglieder sprachen sich grundsätzlich für ein neues Logo aus, möchten den vom Vorstand präsentierten Entwurf aber gerne in einigen Punkten modifiziert sehen. Foto: A. Wiese

Carsten Niemann stellt das Messekonzept vor und wirbt für eine Teilnahme

Elze (awi). Zu einer Versammlung mit dem Zweck, einen neuen Logoentwurf zu diskutieren und sich von Projektleiter Carsten Niemann das neue Messekonzept präsentieren zu lassen, hatte der Gewerbe-
verein Gewerbezentrum Elze am Donnerstagabend ins Gasthaus Goltermann eingeladen.
Schnell waren sich die Mitglieder einig, das ein neues Logo zeitgemäß wäre. Nur über die Ausgestaltung gab es abweichende Meinungen. Der von der Firma
Baensch Marking ehrenamtlich für das GZE erstellte neue Vorschlag entspricht noch nicht in allen Details den Wünschen und Vorstellungen der Mitglieder. Der Vorstand um Jan Müller und Thomas Frieske sammelte die Anregungen und wird in einiger Zeit einen überarbeiteten Vorschlag präsentieren.
Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Wirtschaftsmesse Wedemark und die Präsentation des Konzepts durch Projektleiter Carsten Niemann. Eine wichtige Nachricht verkündete Niemann gleich zu Beginn: Die Gemeinde hat vom Finanzamt wegen der Einmaligkeit der Veranstaltung eine Befreiung von der Mehrwertsteuer erreichen können. Wenn sie aber die Wirtschaftsmesse in zwei Jahren erneut ausrichten würde, würde nicht nur diese Messe dann garantiert mehrwertsteuerpflichtig werden, sondern es wäre auch eine Nachzahlung für dieses Jahr fällig, setzte Niemann den Mitgliedern des GZE auseinander. 20.000 Besucher, 150 Aussteller und zehn Prozent davon gastronomisch tätig – das seien die Ziele, die das achtköpfige Projektteam um Niemann als Projektleiter und Hinrich Burmeister als Marketingleiter sich gesetzt habe. Ganz wichtig sei, so Niemann und wurde darin vom GZE-Vorsitzenden Jan Müller ausdrücklich unterstützt, dass sich möglichst viele Wedemärker Betriebe an der Messe beteiligten. Im Kleingeschriebenen der AGBs stehe ausdrücklich, dass die Gemeinde Aussteller auch außerhalb der Wedemark zulassen werde, wenn die Zahl von 100 Ausstellern bis zu einem bestimmten Stichtag nicht erreicht sei. „Diese Messe ist eine Präsentationsplattform für die
Leistungsfähigkeit und Leistungsvielfalt der heimischen Wirtschaft“, so Niemann. Es werde ein Rahmenprogramm für die ganze Familie geben. Mehr könne er zu diesem Punkt zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Das stieß in den Reihen von GZE auf Unverständnis. Das Rahmenprogramm sei in den vergangenen Jahren das Zugpferd für die Besucher gewesen. Man gehe zur Messe, weil da was los sei, hieß es. Kritische Nachfragen aus Reihen der Mitglieder gab es auch dazu, dass die MIT, bei den vergangenen vier Messen ebenso wie die Gewerbevereine Veranstalter, jetzt nicht mehr mit im Boot sei. Die drei Gewerbevereine würden hingegen ausdrücklich als Kooperationspartner genannt. Niemann gab die Argumentation des Bürgermeisters weiter, dass die MIT eine politische Organisation, nämlich der Vorraum der CDU sei, und die Wirtschaftsmesse eine ganz und gar unpolitische Veranstaltung sein müsse, bei der keine politischen Parteien zugelassen seien.