Hellendorfer freuen sich über Aktionen

Die Hellendorfer Jugendfeuerwehrleute entzündeten die rund 100 Weihnachtsbäume mit Fackeln. (Foto: S. Birkner)

Weihnachtsbaumverbrennen lockte wieder Hunderte

Hellendorf (sb). Es ist ein Service, der in der Wedemark sonst nur den Berkhofern geboten wird. Während in allen anderen Dörfern die Weihnachtsbäume nach ihrem Einsatz in der gemütlichsten Zeit des Jahres von der Straße abgeholt werden, macht die Freiwillige Feuerwehr in Hellendorf ein regelrechtes Dorffest aus ihrer Beseitigung. Zum fünften Mal trafen sich die Hellendorfer am Sonnabend deswegen in der Sandkuhle am Dorfgemeinschaftshaus – und brachten dabei geschätzte 100 Tannenbäume mit. Für das leibliche Wohl sorgte dabei die Hellendorfer Feuerwehr Hellendorf mit Glühwein und Punsch, aber auch mit Gegrilltem und Pommes. „Für uns ist diese Veranstaltung gewissermaßen ein Ersatz dafür, dass wir keinen jährlichen Weihnachtsmarkt ausrichten“, erklärte Ortsbrandmeister Martin Schönhoff. Während der Terminkalender im Dezember prall gefüllt sei, freuten sich die Hellendorfer im Januar, „überhaupt einmal zu einer Gemeinschaftsaktion aus dem Haus zu gehen“. „Jedes Jahr kommen auch immer viele Familien“, freute sich Schönhoff. Die mit 24 Mitgliedern sehr aktive Hellendorfer Jugendfeuerwehr nutzte die Gelegenheit außerdem für ein paar eigene Aktionen mit den Heranwachsenden. „Wir haben mit Caroline Maaß die Jugenfeuerwehrfrau des Jahres gekürt“, erzählte der stellvertretende Jugendwart Maik Meine. Sie habe sich für einen Eltern-Kind-Dienst ein Spiel ausgedacht und dieses auch selbst durch geführt. Außerdem verabschiedete die Jugendfeuerwehr, die übrigens auch die Tannenbäume mittels etwas Stroh und Fackeln in Brand setzten durfte, ihren langjährigen Jugendwart Thomas Retter. Er war auf der letzten Jahreshauptversammlung von Oliver Richter abgelöst worden.