Hellendorfer haben nachgefragt

Nadine Becker (links) und Ute Ruddat haben sich in Vorbereitung auf die nächste Ortsratssitzung in Hellendorf bei der Wedemärker Gemeindeverwaltung kundig gemacht. Foto: B. Stache

Nadine Becker und Ute Ruddat informieren sich aus erster Hand im Rathaus

Mellendorf (st). Während der Fragestunde für Einwohner zu Beginn der öffentlichen Ortsratssitzung am 17. Januar in Hellendorf blieb einiges unbeantwortet. Bürger hatten unter anderem verstopfte Regenwasserabläufe bemängelt und schwierige Sichtverhältnisse am Radweg beim Friedhof angesprochen. Dazu heißt es in der entsprechenden Niederschrift, die vom Ortsratsbetreuer und Protokollführer Christian Rudatus angefertigt wurde: „Es wird darauf hingewiesen, dass es im Bereich der Sommerbosteler Str./Ecke Eickhof immer noch zu Problemen beim Ablauf des Regenwassers komme, auch bedingt durch unzureichende Reinigung der Abläufe. Es wird eindringlich um Abhilfe gebeten. In dem Zusammenhang bestehen an einigen Stellen im Umfeld ähnliche Probleme. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass es im Bereich Am Bostelberge/Hellendorfer Kirchweg noch immer zu erheblichen Sichteinschränkungen durch die Hecke um den Friedhof komme.“ Um für die nächste Ortsratssitzung gewappnet zu sein und Antworten aus erster Hand zu erhalten, hatten sich die beiden SPD-Fraktionsmitglieder im Hellendorfer Ortsrat Nadine Becker und Ute Ruddat auf den Weg ins Rathaus nach Mellendorf gemacht. Von den Verantwortlichen aus den Fachbereichen Planen und Bauen sowie Gebäude und Flächen konnten die beiden Ortsratsmitglieder allerlei Wissenswertes erfahren. So sei ein neuer Regenwasserkanal in der Ausschreibung, berichtete Nadine Becker, stellvertretende Ortsbürgermeisterin, am Mittwochnachmittag in einem Pressegespräch im Mellendorfer SPD-Bürgerbüro. Der Auftrag für die Ausführung der entsprechenden Arbeiten solle noch in diesem Jahr vergeben werden. Ihnen wurde auch mitgeteilt, dass seit Herbst 2016 eine neue Firma mit der Reinigung der Regenwasserabläufe an den Hellendorfer Straßen beauftragt sei. Zur Situation der schwierigen Sichtverhältnisse durch die Hecke am Radweg beim Friedhof hieß es, dass möglicherweise ein Spiegel für Abhilfe sorgen könne. Es wurde aber auch ein Heckenschnitt erörtert – ein sogenanntes Sichtdreieck könnte das Problem möglicherweise lösen. Es sei gut gewesen, sich einmal zu unterhalten, lautete das Fazit von Nadine Becker und Ute Ruddat nach ihrem Rathausbesuch.