Hilfe, Aliens sind gelandet!

Unter Anleitung von Andree Woosmann (stehend) bauen die Kinder beim Sommerferienprojekt Antennen-Empfangsstationen als neue Wegweiser für den Trinkwasser-Erlebnispfad von enercity. Foto: B. Stache
 
Die Kinder bestaunen den silbernen Raumgleiter der Aliens im Fuhrberger Forst. Foto: B. Stache

Kinder- und Jugendkunstschule beim Sommerferienprojekt im Fuhrberger Forst

Wedemark (st). „Besuch vom Planeten XCuliaR" lautete das Motto des diesjährigen Sommerferienprojekts der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark. Drei Tage lang beschäftigten sich 31 Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren mit Raumgleitern, Robotern, der Herstellung von Raumanzügen und allem, was für einen langen Weltraumflug benötigt wird. Ausgangspunkt der Ferienaktion war die Nachricht der Besatzung eines Raumgleiters von einem anderen Planeten. Die Aliens mussten mit ihrem silberfarbenen Gefährt an einer Jagdhütte im Wald nahe des Wasserwerks Fuhrberg notlanden. „... unser Raumgleiter ist vom Kurs abgekommen. --- wir verlieren an Höhe und Treibstoff, der Funkkontakt zum Heimatplaneten re..i.....ß..t ab........wir treiben auf einen ....grünen ..Plan..eten zu... wir ...nehmen ..Kon.t...a...k.....t. a..u....f.......“, lautete ein erster Hilferuf aus dem All. „Bitte helft uns! Wir benötigen dringend eure Hilfe. Auch würden wir gern ein Souvenir von eurem Planet mitnehmen“, hieß es wenig später. Dieser Bitte kamen die jugendlichen Teilnehmer am Sommerferienprojekt im Fuhrberger Forst gerne nach. Unter Anleitung des Kunstschulteams Kerstin Jacob, Jane Wyrwa, Frank Fuhrmann und Andree Woosmann wurde an der Jagdhütte gebastelt, gemalt und gehämmert. Der Kreativität der Jungen und Mädchen stand nichts im Wege. So entstanden beispielsweise bunte Abschirmgeräte gegen die (mögliche) Strahlung aus dem All – in Form von kunstvoll verzierten Regenschirmen. Um den fremden Weltraumbesuchern den Wunsch nach einem Souvenir von der Erde zu erfüllen, malten die Kinder allerlei bunte Muster auf Essgeschirr. „Ob die Aliens“ wohl auch davon essen?“, lautete eine oft gestellte Frage der jugendlichen Erdbewohner. Bei einer 90-minütigen Wanderung am Dienstagvormittag erfuhren 17 Teilnehmer, was es alles Essbares in der Natur gibt, von dem sich die Aliens auch ernähren könnten. „Die Kinder haben dabei viel über essbare Pflanzen und Tiere im Wald gelernt“, berichtete Christiane Bardeck, enercity Mitarbeiterin vom Wasserwerk Elze. Höhepunkt der Exkursion unter Leitung von Forstwirtschaftsmeister Hermann Gleue (enercity) war die überraschende Begegnung mit zwei Aliens, die sich in ihren weißen Raumanzügen für kurze Zeit am Ende einer Waldlichtung den Kindern zeigten. Nach Rückkehr in das Camp wurde weiter gebastelt und mit Stechbeiteln hantiert. Eine Gruppe hatte die Aufgabe übernommen, große Holzstelen zu bauen. Dazu bearbeiteten sie drei Meter lange Holzpfähle, an denen Metalldosen und Bleche angebracht wurden. „Das ist unser Geschenk an die Stadtwerke“, erklärte Bernd Tschirch, Leiter der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark. Die so entstandenen Antennen-Empfangsstationen dienen dem hannoverschen Energieversorger enercity als neue Wegweiser für den Trinkwasser-Erlebnispfad im Fuhrberger Forst. „Enercity unterstützt uns schon seit vielen Jahren beim Sommerferienprojekt mit Material und dem Platz an der Jagdhütte hier im Fuhrberger Forst“, so der Kunstschulleiter. Dass neben der Hilfe für die notgelandeten Aliens auch noch genügend Zeit zum Spielen, Lachen und für Geschichten blieb, dafür sorgte das geschulte Team der Kinder- und Jugendkunstschule.