Hilfsorganisation aus Indien in Mellendorf

Die Schüler lauschten dem Vortrag über das Leben und die Hilfsorganisation in Indien aufmerksam. V.Lubbe

Gymnasiasten hörten einen interessanten Vortrag

Mellendorf (vl). „Am Besten wäre es natürlich, selbst nach Indien zu fahren” , so Sabine Peter, Erdkundelehrerin am Gymnasium Mellendorf. Da das nicht geht besucht die Projektgründerin von der Johar Gesellschaft, Claudia Zechel, die Schule schon seit langer Zeit und zeigt den Schülern aus den Jahrgängen 10 bis 11, wie man in Asha Vihar den Menschen helfen kann. So auch wieder am Montag. Der Lehrsaal war bis zum letzten Platz besetzt und die Schüler horchten dem Vortrag aufmerksam. Wichtig ist bei dem Projekt, dass die Helfer sich nicht in die Kultur oder das Leben der Mensche einmischen, sondern sie unterstützen. Bei vierzig Kindern wurden dieses Jahr in Asha Vihar Deformitäten, wie Klumpfuß, orthopädisch behandelt. Was in Deutschland selten zu finden ist, ist in Indien noch Alltag. Bei dem Vortrag am Gymnasium wurde nicht auf Bildmaterial verzichtet und die Schüler mussten sich auch die ein oder andere Deformität anschauen. Damit die Kinder in Asha Vihar nicht von tödlichen Krankheiten infiziert werden, wird bei ihnen eine Schutzimpfung Tuberkulose und Polio durchgeführt. Achtzig Prozent der Kosten werden von der Organisation getragen. Im Anschluss konnten noch ungeklärte Fragen geklärt und bei vielen Schülern das Interesse geweckt werden. Da die Kosten durch Vorträge immer gedeckt werden, können hoffentlich auch in den Folgejahren 170 Patienten pro Tag behandelt werden. Wer helfen möchte, kann sich unter www.johar.de weiter informieren.