Hinrich Burmeister ist der neue Onlineredakteur

Bürgermeister Tjark Bartels (r.) lud die Ortsbürgermeister zum Frühstück ein und stellte Onlineredakteur Hinrich Burmeister (3. v. r.) vor. Foto: L. Irrgang

Bartels stellte neue Personalie beim Bürgermeisterfrühstück vor

Brelingen (ig). Bereits zum achten Mal trafen sich die Bürgermeister der Ortschaften der Wedemark zum gemeinsamen Frühstück mit zahlreichen Mitarbeitern der Verwaltung. Gemeindebürgermeister Tjark Bartels freute sich sichtlich, dass sich diese Treffen, welches in erster Hinsicht dem Erfahrungsaustausch diene, schon fest etabliert habe. Als Onlineredakteur für die Gemeindehomepage wurde Hinrich Burmeister den anwesenden Ortsbürgermeistern vorgestellt. Der 41jährige betreut nicht allein die Homepage, durch welche nun auch vermehrt junge Menschen angesprochen werden sollen, Burmeister übernimmt auch verschiedene Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde. „Im Grunde klassische Aufgaben wie die eines Referenten für Presse und Öffentlichkeitsarbeit“, erklärte Burmeister. Bereits seit September habe er die Bearbeitung und Planung der Öffentlichkeitsarbeit übernommen.
Mit dem Programm „unser Dorf soll Zukunft haben“ wurde durch die Verwaltung zudem ein zukunftsweisendes Projekt besprochen. „Es geht darum, wie man dem demografischen Wandel begegnen kann“, führte Bartels aus. Hierzu zählen beispielsweise die Lebensqualität und die Nahversorgung. Dies Programm könnte für zahlreiche Orte sehr interessant sein, betonte Bartels, „und es ist auch bei vielen Bürgermeistern auf reges Interesse gestoßen.“
Ein weiteres Thema sei zudem die Y-Trasse gewesen, „die politisch wieder von den Toten auferstanden sein scheint.“ Bartels machte keinen Hehl aus seiner Meinung zu den verkehrspolitischen Planungen. „Diese Planungen sind katastrophal.“ Zwar werde die Wedemark nur am Rand betroffen sein, „dennoch wäre es weitaus klüger, die Hinterlandanbindung über eine Ertüchtigung der vorhandenen Strecken zu ermöglichen.“ Hier würden die Wirkungen für den Bahnverkehr sehr viel schneller und effektiver in Erscheinung treten. Kritisch sieht Bartels zudem die finanzielle Bewertung und Kostenplanung. „Das kann man nur als im höchsten Maße unseriös bezeichnen.“ Es sei kein wirkliches Nachdenken erfolgt, welches die beste und schnellste Lösung sei, das Verkehrsproblem auf der Schiene zu lösen. Die kaum erfolgte Planung eines verkehrstechnischen Anschlusses des Weser-Jade-Port nannte Bartels „ein planerisches Unding.“ Bartels kritisierte die Planungen rund um die Y-Trasse als ein Festhalten an einem als falsch erwiesenen Konzept. Die Verwaltung plane Ende Februar/ Anfang März eine große Informationsveranstaltung zu dem gesamten Thema. „Hierzu werden wir Referenten von allen Seiten einladen.“