Holzbackofen erfüllt alle Wünsche

Für Bäckermeister und Konditor Frank Ekkenga (rechts) geht mit dem Holzbackofen, der von Backofenbaumeister Norbert Langkeit in die Negenborner Bäckerei „Back- und Naschwerk“ eingebaut wurde, ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Foto: B. Stache

„Back- und Naschwerk“ in Negenborn bietet seinen Kunden beste Qualität

Negenborn (st). Die Kunden der Bäckerei „Back- und Naschwerk“ in Negenborn kennen ihn schon – jetzt ist auch die Fachpresse des Bäckereihandwerks auf den neuen Holzbackofen von Bäckermeister und Konditor Frank Ekkenga aufmerksam geworden. Am Montagvormittag hatte Inhaber Ekkenga zu einem Pressetermin nach Negenborn eingeladen, um seinen großen Holzbackofen, der repräsentativ im Verkaufsraum der Bäckerei steht, vorzustellen. Mit dabei der 72-jährige Backofenbaumeister Norbert Langkeit aus Langenhagen, der den Ofen innerhalb von drei Wochen gebaut hat. Damit geht für Frank Ekkenga ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: im eigenen Holzbackofen Brot und Brötchen backen zu können. „Das Besondere daran ist der rauchige Geschmack, den der Ofen durch das Befeuern mit Buchenholz aus der Region an die Brote und Brötchen abgibt“, erklärte der Bäckermeister. „Es bereitet mir große Freude, darin das beliebte Kreuzritter-Brot sowie Frank´s Holzies, unsere Weizenbrötchen, zu backen. Der 48-jährige Ekkenga stammt aus Emden/Ostfriesland. Nach seiner Ausbildung zum Bäckermeister und Konditor reiste er durch die Welt. Zwischenstationen waren München und Augsburg, wo er ein eigenes Café betrieb. 1998 kam er nach Hannover, wo er 20 Jahre lang Bäckereifilialen führte. Das „Back- und Naschwerk“, die freundliche Bäckerei in Negenborn, eröffnete er am 1. Oktober 2014. „In der Produktion arbeite ich mit einem Meister, vier Gesellen und drei Auszubildenden zusammen. Wir bieten hier in Negenborn drei Ausbildungsberufe an: Konditor, Bäcker und Bäckereifachverkäufer, berichtete Frank Ekkenga. „In diesem Jahr haben wir noch je eine Stelle frei.“ Im freundlich eingerichteten Verkaufsraum arbeiten insgesamt vier Verkäuferinnen in zwei Schichten. „Wir legen größten Wert auf beste Qualität und hochwertigste Rohstoffe. Ich sehe mich in der Verantwortung, bei der Herstellung von Lebensmitteln auch den Gesundheitsaspekt zu berücksichtigen“, machte der Bäckermeister und Konditor deutlich. Im „Transfett-Bereich“ liegen die Lebensmittel seiner Negenborner Bäckerei unter zwei Prozent, erklärte er. „Wir verarbeiten in sämtlichen Broten einen Vollkorn-Natursauerteig sowie einen Dinkel-Butter-Blätterteig, aus dem wir unter anderem süße Plunder machen.“ Der „Renner“ ist das Negenborner Orangenhörnchen, das aus Butterplunder mit Orangenmarzipan hergestellt wird. „In den Holzbackofen passen drei große Bleche mit zirka 36 Broten oder 90 Brötchen, die bei einer Temperatur zwischen 200 und 300 Grad gebacken werden.“ Die Bäckerei „Back- und Naschwerk“ ist inzwischen weit über Negenborn und die Wedemark hinaus bekannt und beliebt.