Hubertus-Jagd in Meitze als Spätsommerevent

Auch in diesem Jahr wurde die Jagd von der Niedersachsenmeute begleitet. Foto: L. Irrgang

Knapp 60 Reiter nahmen an traditionellem Reitevent teil

Meitze (ig). Schöner hätten die Gegebenheiten in diesem Jahr zu der traditionellen Hubertus-Jagd in Meitze nicht sein können. Bei wunderschönem Spätsommerwetter begaben sich insgesamt knapp 60 Reiter auf die gut 14 Kilometer lange Strecke. Auf der Jagdstrecke, die durch Wälder, über Felder und Wiesen rund um Meitze führte, hatten die Teilnehmer rund 30 Hindernisse zu überspringen. Wie in jedem Jahr folgte der Schleppe die Niedersachsen-Meute, welche von Master Camill Freiherr von Dungern ins Feld geführt wurde. Der Niedersachsenmeute folgten dann die Reiter, aufgeteilt in ein springendes und ein nicht springendes Teilnehmerfeld. Heute würden 244 Hunde der Rasse Foxhounds die Niedersachsenmeute bilden, berichtete von Dungern im Gespräch mit dem ECHO. Die zahlreichen Zuschauer wurden schon beim Stelldichein mit den klassischen Klängen von Jagdhörnern auf die bevorstehende Jagd eingestimmt, hierfür sorgten die „Rally Trompes de la Bruyère“ der Familie Tessmann.
Die zahlreichen Zuschauer begrüßte auch Helmut Bäßmann bei seinen Grußworten zu Beginn der Jagd und freute sich über das hervorragende Wetter und auch, dass mit einer Kutsche ein besonderes Begleitfahrzeug an der Jagd teilnahm. Jagdherr in diesem Jahr war Camill Freiherr von Dungern, welcher sich in seiner Begrüßung auf eine „abwechslungsreiche Jagd in wunderbarem Gelände“ freute. Man habe in diesem Jahr ein sehr schnelle Meute, „und so wird es eine sehr schnelle Jagd werden.“ Von Dungern dankte ausdrücklich den Grundstückseigentümern für die Möglichkeit des Überreitens, „danke, dass Sie uns damit diese Jagd ermöglichen.“ Etwa zur Hälfte der Strecke fand eine Pause statt, bei welcher sich Ross, Reiter und Meute von der bisherigen Strecke erholen konnten. Auch die vielen Zuschauer, welche das Geschehen bei der Hubertusjagd von zahlreichen Traktoren-Anhängern verfolgten, nutzten die Pause für einen Imbiss. Nach gut drei Stunden fand dann auf dem Hof Bäßmann das Ende der Jagd und somit das Halali statt. Für die Hunde der Niedersachsenmeute gab es dann das Curée, einen Pansen, welche sich die Hunde wahrhaft verdient hatten. Die Jagd ließen viele der Zuschauer in der Reithalle bei einer Erfrischung ausklingen.