Hubertusjagd des RuF Brelinger Berg

Master Camill Freiherr von Dungern (von links), Jagdherr Martin Börgel und 1. Vorsitzender Peter Moser (stehend) begrüßen Reiter und Gäste zur Hubertusjagd 2016 des Reit- und Fahrverein Brelinger Berg. Foto: B. Stache

Jagdherr Martin Börgel lobt beim Stelldichein die gut präparierte Strecke

Brelingen (st). „Wir haben Glück mit dem Wetter, die Strecke ist gut präpariert und wir haben guten Zuspruch“, äußerte sich Jagdherr Martin Börgel beim Stelldichein zur Hubertusjagd in Brelingen. „Es macht immer wieder Spaß und ist eine Herausforderung, alle freudig durch den Tag und gesund nach Hause zu bringen“, fügte er hinzu. Zur Hubertusjagd war er mit dem sechsjährigen Mecklenburger „Sötes Länneken“ nach Brelingen gekommen. Gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden des Reit- und Fahrverein (RuF) Brelinger Berg, Peter Moser, und Master Camill Freiherr von Dungern begrüßte Jagdherr Börgel am Sonntagmittag zirka 60 Reiter und hunderte Zuschauer. Die anspruchsvolle Strecke führte über 15 Kilometer mit 25 Sprüngen und zwei Gräben. Ein längerer Stopp mit Speis und Trank erwartete die Teilnehmer an der Sandkuhle Bennemühlen. Das springende Feld wurde von Karl-Hermann Alt aus Warmeloh angeführt, Carolin Engehausen aus Negenborn führte das nicht springende Feld und Ursel Bülthuis aus Bothfeld das Besucherfeld. Master Camill Freiherr von Dungern und seine Equipage mit Sohn Cosimo, Jan Röbken und Elke Martsch führten die Niedersachsen-Meute, Tochter Celestina Löbbecke legte die Schleppe. „Wir haben 10 Koppeln dabei, das sind 20 Hunde mit einem Durchschnittsalter von vier Jahren“, erklärte der Master. Das jüngste Tier der Foxhound-Meute ist ein Jahr alt, das älteste neun Jahre. Die Jagdhornbläser der Schießsportgruppe Panzerbataillon 33 unter Leitung von Uwe Mill begleiteten die Brelinger Jagdgesellschaft. Beim Stelldichein gaben sie das erste Signal „Sammeln der Jäger“. Die DRK-Bereitschaft Wedemark-Isernhagen-Burgwedel hatte am Sonntag mit Michael Lorenz und Reinhard Dörrie die sanitätsdienstliche Versorgung in Brelingen sichergestellt. Nach erfolgreicher Jagd erhielten alle Teilnehmer zu Pferde den traditionellen Bruch aus den Händen von Madeleine Winter-Schulze (2. RuF-Vorsitzende) und weiterer Vereinsmitglieder. Peter Moser reichte den Sekt. Zur verdienten Vesper, aufgetischt von der Brelinger Fleischerei Grimsehl, kam die Jagdgesellschaft in den Vereinsräumen der großen Reithalle zusammen. In seiner Jagdkritik dankte der Rodewalder Felix Schliephake allen, die zum Gelingen der erfolgreichen Hubertusjagd beigetragen hatten. Dabei erwähnte er auch die DRK-Bereitschaft und den begleitenden Tierarzt, „die glücklicherweise nicht gebraucht wurden.“