Hubertusjagd durch die Wietzeauen

Die Niedersachsenmeute und das Bläsercorps Rally Trompes de la Bruyére. Foto: A. Wiese

Knapp 40 Reiter jagen in zwei Feldern hinter der Niedersachsenmeute

Meitze (awi). „Achtung, Sie können die Hindernisse nicht umreiten. Im ersten Feld müssen Sie springen“, warnte Jagdherr Camill von Dungern die Reiter bei der Begrüßung auf dem Hof Bäßmann in Meitze am Sonntagmittag. Doch auch das war kein Problem: Wer nicht direkt hinter den Foxhounds der Nieder-sachsenmeute im ersten von Hans Mensing und Dr. Sachs geführten Feld durch die Wietzeauen jagen wollte, schloss sich halt dem zweiten, nicht springenden Feld unter Führung von Nicole Bässmann an. Die Schleppe wurde in diesem Jahr von Cinderella von Dungern und Elrike Hemme gelegt. Von Dungerns Ehemann Jörgen Hemme gehörte derweil zu den Reitern, die die aufgeregte Meute in Schach hielten. Bei herrlichem trockenem und nicht zu kaltem Herbstwetter ging es nach dem Signal „Aufbruch zur Jagd“ der Bläser der Familie Tessmann durch die Felder und Wälder der Gemarkung Meitze und durch die Wietzeauen. Meitze hat ein sehr schönes Jagdgelände zu bieten. Ausdrücklich bedankten sich Jagdherr Camill von Dungern und Hofbesitzer Helmut Bäßmann im Namen des einladenden Reitvereins Meitze und der Jagdgemeinschaft Meitze bei den Grundstücksbesitzern, die auch in diesem Jahr wieder ihre Felder und Wiesen für die Jagd zur Verfügung stellten. Eine Selbstverständlichkeit sei das nämlich schon lange nicht mehr. Nach mehreren Stunden trafen Pferde und Reiter erschöpft, aber wohlbehalten wieder auf dem Hof ein und stärkten sich mit einer Jagdvesper in der Reithalle.