IGS und Realschule debattieren

Jil Robbers (von links, vordere Reihe), Gretha Seidel, Annika Greif und Cord Leseberg mit den IGS-Jurymitgliedern Nicolai Meyer, Kathrin Schlepky und Tobias Schlette. Foto: B. Stache

Pro und contra: Soll in den Fächern Sport, Kunst und Musik benotet werden?

Mellendorf (st). Die IGS-Schülerinnen des 9. Jahrgangs Jil Robbers und Hannah Slaghekke vertraten in der Finalrunde des schulinternen Wettbewerbs „Jugend debattiert“ am Freitagvormittag die Pro-Seite. Das vorgegebene Thema lautete: „Soll es einen Verzicht auf Notengebung in den Fächern Sport, Kunst und Musik geben?“ Ihnen gegenüber vertraten die Mitschülerinnen Gretha Seidel und Luka M. Leitschuh die Contra-Argumente. Die vier lieferten sich eine lebhafte, ideenreiche und sachliche Debatte, aufmerksam verfolgt von Mitschülern und der Jury, bestehend aus den Lehrern Kathrin Schepky, Tobias Schlette und Nicolai Meyer. Die drei IGS-Lehrer hatten es nicht leicht, die Platzierung der Schüler vorzunehmen. Die Entscheidung sei extrem schwierig gewesen, gestand Nicolai Meyer vor Bekanntgabe des Ergebnisses durch Jahrgangsleiterin Annika Greif. Die Jury hatte sich entschlossen, den dritten Platz zweimal zu vergeben – an Hannah Slaghekke und Luka M. Leitschuh. Den zweiten Platz belegte Gretha Seidel, Jil Robbers wurde Erste. Die vier hatten sich in den Vorrunden beim Diskutieren über das Thema „Soll ein Smartphone-Führerschein für Minderjährige verpflichtend eingeführt werden?“ durchgesetzt. Annika Greif dankte ihrem Lehrerkollegen Cord Leseberg für die Organisation des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ sowie den Jurymitgliedern für ihren Einsatz. Die IGS-Musikklasse sorgte unter Leitung von Franziska Norrenbrock für den musikalischen Rahmen. Mit einem lustigen, unterhaltsamen Sketch präsentierten sich Josua Masser und Per Bartels, ihre Mitschüler Hannes Brunschön, Lennart Hansen und Luca Büttner führten als Moderatoren durch das Programm. Für ausreichend Verpflegung mit Kuchen und Keksen hatte die Klasse 9.3 gesorgt. Zeitgleich fand der Wettbewerb auch in der Realschule Wedemark statt. Die Lehrerinnen Jessica Lübeck und Britta Martens waren für die Organisation verantwortlich. „Wir hatten spannende Streitfragen und tolle Debatten“, fasste Jessica Lübeck das Ergebnis der Diskussionen zusammen. Schulleiter Jens Szabo war es vorbehalten, die Siegerehrung vorzunehmen. Chiara Zurr debattierte sich auf den ersten Platz, gefolgt von Sarah Köneke, Vivien Wetzke und Leon Wontorra. Urkunden gab es auch für die sechs Fünftplatzierten der Realschule. Sie alle hatten in der Vorrunde das Thema „Soll die Projektwoche an der Realschule Wedemark abgeschafft werden?“ diskutiert. Im Finale stand „Soll im Sportunterricht auf die Notengebung verzichtet werden?“ Während der Pausen, in denen die Jurymitglieder Britta Martens, Astrid Müller-Jago, Brigitte Nickel-Lange und Jessica Lübeck berieten, unterhielt die Technik-AG ihre Mitschüler mit munterer Musik. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten aus den Finalrunden der IGS und Realschule werden am Freitag, 26. Januar, im Forum Campus W beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ mit Schülern des Gymnasiums Mellendorf, des Erich Kästner Gymnasiums Laatzen und der KGS Hemmingen zusammenkommen – zur Fortsetzung des Wettstreits.