Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt

Achtlos an den Straßenrand geworfen: Blaue Müllsäcke mit Grünschnitt. Foto: Gemeinde Wedemark

Im Gewerbegebiet Bissendorf werden Müllsäcke am Straßenrand entsorgt

Bissendorf. Die Beschwerden über illegal entsorgten Müll im Gewerbegebiet Bissendorf häufen sich: Zunehmend werfen Unbekannte blaue Müllsäcke unter anderem gefüllt mit Rasenschnitt und Gartenabfällen an den Straßenrand. Die Gemeindeverwaltung macht nachdrücklich darauf aufmerksam, dass es sich dabei um Ordnungswidrigkeiten handelt und die Verursacher mit einem Bußgeld belegt werden können.
„Wir haben gerade erst wieder 14 Säcke eingesammelt“, meldet das Team Öffentliche Ordnung bei der Gemeindeverwaltung. Auffällig sei, dass diese Säcke aller Wahrscheinlichkeit nach immer am Wochenende abgelegt werden, wenn die Entdeckungsgefahr am niedrigsten sei. Das Verhalten sei umso unverständlicher, als dass ausgerechnet in diesem Gebiet der Wertstoffhof angesiedelt ist. Auf dem Gelände Auf der Haube können auch an Sonnabenden von 9 bis 14 Uhr Wertstoffe – auch Grünabfälle – bis zu einem Kubikmeter kostenlos abgeliefert werden. Die Verwaltung erinnert daran, dass illegale Müllentsorgung kein Kavaliersdelikt ist. Sollten die oder der Täter ertappt werden, wird ein Bußgeld fällig.
Die Höhe des Bußgeldes bemisst sich nach der Art des illegalen Abfalles. Altöl werde logischerweise härter bestraft als Tapetenreste. Die Geldbuße könne sich im Bereich von 20 bis 50.000 Euro bewegen. Selbst für die weggeworfenen Grünabfälle käme ein Betrag zwischen 40 und 100 Euro in Betracht, warnt das Team Sicherheit und Ordnung.