Infos zur Amtshaussanierung

Susanne Brakelmann, Christian Heimberger und Helmut Dohnke präsentieren die in der Vitrine im Bürgerhaus ausgestellten Modelle vom Amtshaus. Foto: A. Wiese

Vitrine im Bürgerhaus wird dynamisch bestückt

Bissendorf (awi). Das Amtshaus in Bissendorf wird saniert. Mittlerweile sind die Schäden dokumentiert. Jetzt laufen Genehmigungs- und Ausführungplanung. Ab September plant die Verwaltung die Eröffnung der Vergabeverfahren, die jetzigen Nutzer vom Standesamt über den Turnverein bis zum Seniorentreff und Kinderschutzbund müssen bis Ende November endgültig ausgezogen sein, denn am 4. Januar 2016 sollen defininitiv die Baumaßnahmen beginnen, damit die neuen Nutzer – bleiben wird nur das Standesamt – ab Juli 2017 wieder einziehen können. Wie die Baupläne aussehen, was in Sachen Sanierung des Fachwerks und Erneuerung des Dachtragwerks, Erneuerung der Haustechnik, energetische Sanierung und Restaurierung der originalen Baustruktur genau geplant ist, darüber können sich Interessierte jetzt in der Vitrine im Bürgerhaus informieren, die vom Verschönerungsverein Bissendorf bestückt und gepflegt wird. Leider stehe die Vitrine noch immer im Keller auf dem Weg zur Toilette, bedauern Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann, Vereinsvorsitzender Helmut Dohnke und Christian Heimberger, der dem Verschönerungsverein zwei Modelle, die er selbst vom Amtshaus gefertigt hat, zur Verfügung gestellt hat. Gespräche mit Bürgermeister Helge Zychlinski, ob es nicht doch eine Möglichkeit gebe, die Vitrine ins Erdgeschoss hochzuholen, liefen jedoch. „Wir wollen während der Bauphase die Vitrine wie ein schwarzes Brett nutzen und den Baufortschritt laufend dokumentieren", erklärte Susanne Brakelmann. Zurzeit stehen die endgültigen Ergebnisse der Materialbegutachtung noch aus. Es wird also immer etwas Neues geben, was ausgehängt werden kann. Brakelmann bedankte sich bei Christian Heimberger für die beiden Modelle. Das eine ist bereits 35 Jahre alt. Heimberger hatte es 1983 gebaut, als bereits Geld für eine Restaurierung des Amtshauses gesammelt wurde. Das Fachwerkmodell entstand letztes Jahr um die Weihnachtszeit, als er etwas Muße gehabt habe, schmunzelt der Architekt.