Infos zur Flüchtlingsunterbringung

SPD-Fraktion: Bürgermeister und Verwaltung halten Zusagen ein!

Wedemark. An der Informationsveranstaltung der Gemeinde zur Flüchtlingsunterbringung in der Bissendorfer Mehrzweckhalle nahm auch die SPD-Faktion fast vollständig teil. Die Fraktionsmitglieder wollten sich nicht nur die Informationen des Bürgermeisters, des Leiters des Polizeireviers Mellendorf und des Betreibers der großen Flüchtlingsunterkünfte in der Wedemark anhören, sondern auch die Sorgen und Probleme der Bissendorfer Bevölkerung. Die SPD war über die sachliche und faire Diskussion der Teilnehmer mit Bürgermeister Zychlinski positiv beeindruckt. Der Fraktionsvorsitzende Jürgen Benk nach der Veranstaltung: „Mit so viel Verständnis für die Nöte der zu uns kommenden Menschen hatte ich nicht gerechnet. Dass die Vereine den Auszug aus der Mehrzweckhalle so akzeptiert haben, hat sicher auch etwas mit den Informationen der Gemeinde und deren Bemühen, nach dem ersten März für Ausgleichsräume zu sorgen, zu tun.“ Die SPD ist sich darüber im Klaren, dass es auch zukünftig wahrscheinlich nicht ohne Beeinträchtigungen und Probleme im bisherigen gewohnten Ablauf, besonders für die Vereine und die Grundschule, kommen wird. Sie vertraut den Zusagen des Bürgermeisters und der Verwaltung, dass alles nur Mögliche getan wird, um diese so gering wie möglich zu halten. Dazu die jugendpolitische Sprecherin der SPD, Nadine Becker: “Als die Jugendhalle in Mellendorf zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut wurde, haben viele daran gezweifelt, dass das bei Eltern und Kindern sehr beliebte dreiwöchige Sommercamp weiter durchgeführt werden kann. Die SPD hat unmittelbar nach Bekanntgabe der Unterbringung von Flüchtlingen in der Jugendhalle den Bürgermeister aufgefordert, die Betreuung Wedemärker Kinder in den Sommerferien auch 2016 wieder anzubieten. Diese Forderung hat Zychlinski und die Verwaltung umgehend umgesetzt. Ich bin sicher, dass dies nicht nur von uns positiv aufgenommen wird.“