Insgesamt 150 bedeutende Ereignisse

Caspar Kopjen bekam von seinen Eltern eine Kastanie geschenkt, gemeinsam wurde der Baum im Ereigniswald von Bissendorf gepflanzt. Foto: L. Irrgang

Elf neue Bäume im Ereigniswald gepflanzt

Bissendorf (ig). Zum bereits neunten Mal fand am vergangenen Sonnabend eine Pflanzaktion im Ereigniswald von Bissendorf statt. Durch die elf neuen Bäume wächst die Anzahl an Bäumen im Ereigniswald auf stolze 150. Heidemarie Heinzelmann begrüßte die Pflanzer, die auch zahlreiche Gäste zum Setzen der Bäume mitgebracht hatten. „Für besondere Ereignisse werden heute Bäume gepflanzt und es gibt viele, für die es sich lohnt, einen Baum zu pflanzen.“ Gepflanzt wurden daraufhin vergangenen Sonnabend Kastanien, Eschen, Mirabellen, Hauszwetschken und ein Exemplar von Schneiders späte Knorpelkirsche. So unterschiedlich die verschiedenen Bäume, genauso unterschiedliche waren auch in diesem Jahr wieder die Ereignisse, für die die Bäume gepflanzt wurden. Hochzeiten, Einschulungen oder auch Taufen sind häufige Gründe. So wie auch beispielsweise bei Familie Kopjen, Sohn Caspar bekam zur Taufe eine Kastanie von Vater Roberto und Mutter Annika geschenkt.
Organisatorin Heidemarie Heinzelmann kann sich über einen ungebremsten Zuspruch zum Ereigniswald freuen. „Ich habe schon jetzt ganze vier Anmeldungen für das kommende Jahr.“ Da die ursprüngliche Fläche, auf welcher der Ereigniswald geplant war, schon lange Zeit voll ist, wird auf einer angrenzenden Erweiterungsfläche gepflanzt. „Hier ist noch reichlich Platz vorhanden“, so Heinzelmann, die jedoch auch an alle, die schon einen Baum im Ereginiswald gepflanzt haben appellierte, sich um den eigenen Baum zu kümmern, und dies gerade auch in den mitunter heißen Sommertagen. „Denn wenn der Mensch Durst verspürt, hat auch der Baum Durst.“ Das richtige Pflanzen der Bäume zeigte Damiel Michel von der Baumschule Schmidt, denn so galt es neben der richtigen Tiefe und dem Schutz vor Verbiss auch, den Baum mit einem Kokosseil richtig an einem Haltepfahl zu befestigen. „Denn der Baum muss im Windschatten des Haltepfahls stehen“, erklärte Michel, „der Baum wird mit einer so genannten Achterschlinge am Pfahl festgebunden.“