Interaktive Stationen für die Natur

Tamy Bunjes (links) hat ihre Bachelor-Arbeit im Mooriz vorgestellt. Foto: B. Stache

Bachelor-Arbeit über den Moor-Erlebnispfad Otternhagener Moor vorgestellt

Resse (st). „Ich freue mich ganz besonders, wenn sich junge Menschen für das Moor interessieren“, erklärte Karl-Heinz Müller vom Verein Bürger für Resse am Dienstagvormittag im Moorinformationszentrum (Mooriz). In Anwesenheit ihrer beiden Prüfer, Dr. Jens Groß und Dipl.-Ing. Ina Dorl, sowie zahlreicher Gäste präsentierte die Geographie-Studentin der Leibniz Universität Hannover, Tamy Bunjes, ihre Bachelor-Arbeit über den Moor-Erlebnispfad Otternhagener Moor. Die Studentin hatte den Moorfrosch „Mooriz“ als Maskottchen gewählt, das den Besuchern des Erlebnispfades zukünftig zur Seite steht – vor allem den Kindern. In ihrer Arbeit beschreibt Bunjes drei Stationen, die sich den Moorpfad-Besuchern entlang des Pfades interaktiv eröffnen. „Vom Moos zum Torf“ heißt es an sogenannten Fühlkästen, in denen Jung und Alt Torf und Moos ertasten können. An der Station „Libellenteich“ soll sich der Besucher bewusst mit der Moor-Umgebung auseinandersetzen, so die Studentin. Durch stilisierte Lupen erkennt der Betrachter auf der gegenüberliegenden Seite des Teiches aufgestellte Tiere des Moores, beispielsweise eine künstliche, überdimensionierte Libelle. Um moortypische Geräusche geht es bei der dritten Station. Der Gast ruht sich auf hölzernen Hängematten aus, genießt die Ruhe des Moores und hört zugleich dessen leise Geräusche aus einer ganz anderen Perspektive. In der folgenden Diskussion mit den Prüfern und Gästen der Präsentation wurden unter anderem die modernen Medien thematisiert. So könne es einen QR-Code oder eine Moor-App zu den jeweiligen Stationen geben. Im Anschluss an die Gespräche machte sich die Gruppe auf den Weg ins Otternhagener Moor und nahm den Moor-Erlebnispfad in Augenschein.