Jahreshauptversammlung FFW Abbensen

Gemeindebrandmeister Maik Plischke (von rechts) mit Ortsbrandmeister Hartmut Jagau und den beförderten Maurice Horstmann, Phil Horstmann, Marvin Gehle, Niklas Schwiening, Thorsten Fröhlich, Kira Kappus, Kai Kappus, Christopher Kappus sowie dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Achim Knorr. Foto: B. Stache

Gemeindebrandmeister findet lobende Worte: „Das macht Ihr sehr gut.“

Abbensen (st). „Wir haben im Jahr 2015 mit unseren Gruppen insgesamt 3412 Dienststunden abgeleistet“, erklärte Ortsbrandmeister Hartmut Jagau zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Abbensen am Sonnabend im Dorfgemeinschaftshaus. Die Jugendfeuerwehr unter Leitung von Jugendwart Christopher Kappus brachte zusätzlich mit ihren 20 Mitgliedern 2870 Stunden ein – 650 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 2220 für allgemeine Jugendarbeit. Beim Jahresbericht erinnerte der Jugendwart an die absolvierten Lehrgänge im vergangenen Jahr und die Freizeitfahrt nach Scharbeutz. 45 Feuerwehrangehörige zählen in Abbensen zu den Aktiven, 162 gelten als passive Mitglieder. In seinem Jahresrückblick zählte der Ortsbrandmeister die zahlreichen Aktivitäten der FFW Abbensen auf. So wurden beispielsweise der Dorfverschönerungsverein beim Seifenkistenrennen und Weihnachtsmarkt unterstützt sowie der Schützenverein beim Schützenfest und Maibaumaufstellen. Die Freiwilligen der Feuerwehr Abbensen sorgten ebenfalls für die Absicherung des Laternenumzugs des Kindergartens. Hartmut Jagau rief auch noch einmal die feuerwehrtechnischen Ausbildungen für Maschinisten und Atemschutzgeräteträger sowie den Funklehrgang in Erinnerung, an denen die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen teilgenommen hatten. Im vergangenen Jahr wurde die Ortswehr Abbensen zu drei technischen Hilfeleistungen und vier Brandeinsätzen gerufen. Eine besondere Herausforderung war dabei ein Flächenbrand in Helstorf. „Wir waren mit 30 Mann im Einsatz. Es brannten mehrere Hektar Stroh auf einem Feld und der angrenzende Wald. Wir leisteten dort 180 Stunden und standen den Flammen direkt gegenüber“, erinnerte sich Ortsbrandmeister Hartmut Jagau. Für 2016 kündigte er die bereits beschlossene Beitragserhöhung um fünf Euro an. Einen eindringlichen Appell richtete er an all diejenigen Feuerwehrangehörigen, die derzeit nicht so aktiv sind, sich mehr an den Diensten zu beteiligen. „Wir brauchen mehr Leute und manche aktive Hand“, erklärte Hartmut Jagau mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen der FFW Abbensen. Insgesamt sieht der Ortsbrandmeister seine Feuerwehr gut aufgestellt. „Wir sind eine starke Wehr, die sehr gut dasteht.“ Ihre besondere Situation in Randlage der Wedemark mache die Abbenser Feuerwehr so speziell, urteilte Gemeindebrandmeister Maik Plischke in seinem Grußwort. „Dies bedeutet, dass Ihr als Allrounder alles bewältigen dürft und müsst. Bis die größeren Stützpunkte hier sind, dauert es. Ihr müsst dann Zeit überbrücken und das macht Ihr meines Erachtens sehr gut“, lobte Maik Plischke auch mit Hinweis auf die Ausbildung der FFW in Abbensen. Weitere Grußworte sprachen die stellvertretende Bürgermeisterin Rebecca Schamber, Ortsbürgermeister Peter Reuter, Jürgen Benk als Vorsitzender des Ausschusses für Feuerschutz und Öffentliche Ordnung sowie der Vorsitzende des Schützenvereins Tyrol-Abbensen und stellvertretender Ortsbürgermeister Wolfgang Kasten. Am Abend konnte Ortsbrandmeister Hartmut Jagau folgende Beförderungen aussprechen: Thorsten Fröhlich zum Hauptfeuerwehrmann, Phil Horstmann und Niklas Schwiening zum Oberfeuerwehrmann. Kira Kappus erhielt ihre Beförderungsurkunde zur Feuerwehrfrau, Marvin Gehle, Kai Kappus und Maurice Horstmann zum Feuerwehrmann. Die Beförderung von Christopher Kappus zum Löschmeister vollzog Gemeindebrandmeister Maik Plischke. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Achim Knorr assistierte bei den Beförderungen. Die Jahreshauptversammlung 2016 der Freiwilligen Feuerwehr Abbensen fand ihren Abschluss mit einem gemeinsamen Abendessen und vielen Gesprächen.