Jahreshauptversammlung FFW Hellendorf

Ortsbrandmeister Christian Görries (rechts) ernennt Otto Meine, seit 75 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, zum Ehrenmitglied. Foto: B. Stache
 
Gruppenbild mit Gemeindebrandmeister Maik Plischke (vierter von links) und den Beförderten und Geehrten während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Dorfgemeinschaftshaus Hellendorf. Foto: B. Stache

Ortsbrandmeister Christian Görries ernennt Otto Meine zum Ehrenmitglied

Hellendorf (st). Diese Ehrung eines Feuerwehrkameraden sei schon etwas ganz Besonderes, machte Ortsbrandmeister Christian Görries anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Hellendorf am Sonnabend deutlich. Otto Meine, seit 75 Jahren treu mit der FFW verbunden, wurde am Abend im Dorfgemeinschaftshaus zum Ehrenmitglied ernannt. Der Ortsbrandmeister hatte weitere Ehrenurkunden für langjährige Dienste an der Gemeinschaft mitgebracht: seit 60 Jahren ist Günter Dunert Mitglied der Feuerwehr, Horst Marquard 50 Jahre, Andreas Hecht, Klaus Kreutzer, Jürgen Limberg, K.H. Sender und Volker Sieg 40 Jahre sowie Egmond Eylitz und Manfred Wettig 25 Jahre. Gemeindebrandmeister Maik Plischke war es vorbehalten, Iris Balke und Christian Görries für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zur FFW zu ehren. Plischke überreichte Hauptfeuerwehrmann Herbert Baumgarte das Feuerwehrehrenzeichen am Bande des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Ihre Beförderung zum Feuerwehrmann erhielten Tim Eybe und Gero Sieg. Schriftführer Wilhelm Balke, seit 44 Jahren Mitglied der Feuerwehr, wurde zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert. Ortsbrandmeister Christian Görries leitete die Jahreshauptversammlung. In seinem Bericht rief er die Einsätze des vergangenen Jahres noch einmal in Erinnerung, darunter bei einem Container- und Küchenbrand sowie einigen Sturmschäden. Von den 198 Mitgliedern der Hellendorfer Ortswehr gehören 14 der Jugendfeuerwehr an, 23 sind Aktive, 19 Alterskameraden sowie 142 Fördernde. Es wurden 22 Dienste mit einem Umfang von 554 Stunden geleistet – insgesamt haben damit im Jahr 2015 die Aktiven 1710 Stunden erbracht, die Jugendfeuerwehr 5520. „Glücklicherweise ist niemand von uns bei den Einsätzen zu Schaden gekommen“, erklärte der Ortsbrandmeister. Mit Blick auf die durchgeführten Lehrgänge fasste er zusammen: „Das war für uns ein erfolgreiches Jahr.“ Jugendwart Benjamin Klautke berichtete über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, von der Teilnahme am Osterfeuer und Laternenumzug bis hin zu Feuerwehr-Leistungswettbewerben auf Gemeinde-, Regions- und Bezirksebene. Die Hellendorfer Jugendfeuerwehr hatte auch am Landeszeltlager in Wolfshagen mit zirka 2800 anderen Jugendlichen und 250 Helfern teilgenommen und dabei im Wikingerschach den 1. Platz belegt. Der Jugendwart dankte allen, die die Jugendfeuerwehr bei der Realisierung der vielen Vorhaben unterstützt haben. Der Bericht des Gerätewarts Jörg Lischitzki, der zugleich den Posten des Atemschutzgerätewarts innehat, fiel kurz aus: alles in Ordnung. Für seine Leistungsbereitschaft zollte ihm Gemeindebrandmeister Maik Plischke großes Lob. In seinem Grußwort unterstrich Plischke die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr auch für das Gemeindeleben. Dies werde unter anderem durch die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr deutlich. Weitere Grußworte sprachen Heiner Peterburs für den Rat der Gemeinde Wedemark, Ortsbürgermeister Hartmut Pflüger und dessen Stellvertreterin Ute Ruddat. Alle dankten den Angehörigen der FFW Hellendorf für ihren Einsatz zur Stärkung der dörflichen Gemeinschaft sowie die gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Helge Zychlinski traf gegen Ende der Versammlung in Hellendorf ein und sprach ebenfalls ein Grußwort.