Jahreshauptversammlung in Oegenbostel

Jens Senger (von links), Christoph Boss, Jürgen Biester, Hans-Heinrich Biester, Marie-Kristin Wittbecker, Luca Hauer, dahinter Eckhard Wittbecker, Horst Helms, Christian Durban, Melanie Stünkel und Susanne Schönemeier beim Gruppenfoto vor dem Einsatzfahrzeug der FFW Oegenbostel. Foto: B. Stache
 
Stellvertretender Gemeindebrandmeister Christoph Boss bei seinem Grußwort zur Jahreshauptversammlung der FFW Oegenbostel. Foto: B. Stache

Horst Helms für 60 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt

Oegenbostel (st). Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Oegenbostel hatte Ortsbrandmeister Jens Senger am Sonnabend in das Feuerwehrgerätehaus eingeladen. An der Versammlung mit einem gemeinsamen Abendessen nahmen auch Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier, Ortsbürgermeisterin Rosemarie Spindler, Knuth Uhland als Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Wedemark und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Christoph Boss teil. Sie alle überbrachten Grußworte. In seinem Jahresbericht führte Ortsbrandmeister Jens Senger zunächst die aktuellen Zahlen auf: der FFW Oegenbostel gehören 87 Mitglieder an. Diese unterteilen sich in 21 Aktive, darunter vier Feuerwehrfrauen, 15 Altersmitglieder, 46 Fördernde und fünf Jugendliche. Die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen leisteten im zurückliegenden Jahr 2.708 Stunden. Bei insgesamt 52 Diensten fielen 1688 Stunden an. Drei Einsätze waren zu verzeichnen: Wohnhausbrand in Elze am 12. März, Baum über Straße in Oegenbostel am 3. August und Verkehrsunfall (Unfall mit Pkw) in Ibsingen am 18. Oktober. Beim Gemeindewettbewerb in Bennemühlen belegte das Team aus Oegenbostel den dritten Platz, bei den Eimerfestspielen in Bilm schaffte es die gemischte Gruppe Du-Ro-Bo auf Platz fünf. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung standen zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm. „Am 25. Februar der Besuch und Ehrung unseres Gründungsmitglieds Herbert Goerlandt für 70 Jahre“, erinnerte der Ortsbrandmeister. Am 1. Juli feierte die FFW Oegenbostel ihr eigenes 70-jähriges Bestehen mit einem Grillabend für alle Mitglieder und Partner. Bei seinem Ausblick auf das Jahr 2018 nannte Jens Senger den 9. Juni als Termin für den Gemeindewettbewerb – „vorausichtlich in Wennebostel“. Zukünftig werde die FFW Oegenbostel gemeinsame Dienste mit Bennemühlen leisten, hieß es im Bericht. Jugendwart Karsten Helms konnte in seinem Jahresrückblick auf 34 Dienste der Jugendfeuerwehr Oegenbostel verweisen. Von den insgesamt 490 ehrenamtlich geleisteten Stunden entfielen 258,5 auf Feuerwehrdienste und 231,5 auf die Jugendarbeit. Zum Feuerwehrnachwuchs zählten zwei Mädchen und vier Jungen. Am Versammlungsabend konnte ein Jugendlicher zu den Aktiven wechseln. Während der Feuerwehrdienststunden waren die Jugendlichen mit der Vorbereitung auf den Wettkampf der Jugendfeuerwehren im Mai in Brelingen beschäftigt. Sie lernten zudem aus der Feuerwehrdienstvorschrift 3 „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“ und übten den Löschangriff sowie mit der vierteiligen Steckleiter. Praktische Funkübungen, gemeinsam mit den Kameraden aus Duden-Rodenbostel, standen ebenso auf dem Trainingsplan wie die Unfallverhütungsvorschrift zum Thema Gefährdungen beim Umgang mit Schläuchen bei der Feuerwehr. Atemschutz und Schutzkleidung wurden ebenfalls behandelt. Zu den Aktivitäten bei der Jugendarbeit gehörten unter anderem das Anzünden des Osterfeuers, Schwimmen im Spaßbad Mellendorf auf Einladung des Fördervereins, Begleitung der Aktiven als Streckenposten bei der Wedemark-Rallye, Laternenumzug in Bennemühlen und Oegenbostel sowie Spieleabende. Es folgten die Beiträge Gerätewart, Sicherheitsbeauftragter und Sprecher der Altersabteilung sowie Wahlen einiger Funktionsträger. Ortsbrandmeister Jens Senger, assistiert von Stellvertreter Jürgen Biester, sprach folgende Beförderungen aus: Christian Durban, Luca Hauer und Eckhard Wittbecker zum Feuerwehrmann, Marie-Kristin Wittbecker zur Feuerwehrfrau. Melanie Stünkel durfte sich über die Beförderung zur Oberfeuerwehrfrau freuen und Hans-Heinrich Biester erhielt die Beförderungsurkunde zum Hauptlöschmeister. Dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Christoph Boss war es vorbehalten die Ehrung eines verdienten Feuerwehrkameraden vorzunehmen. Horst Helms wurde für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der FFW ausgezeichnet.