Jürgen Benk einstimmig gewählt

Ortsbürgermeister in Elze und Meitze ist erneut Jürgen Benk von der SPD (Mitte). Sein neuer Stellvertreter ist Till Reichenbach von der CDU (rechts daneben). Dem Ortsrat gehören außerdem an (von links): Peter Schrader (WGW), Alexandra Backhaus und Frank Riebesehl (CDU) sowie Myriam Lentz, Katrin Klawitter und Walter Zychlinski (alle SPD) sowie Ingemar Becker von den Grünen (hinter Klawitter). Foto: A. Wiese

Till Reichenbach ist stellvertretender Ortsbürgermeister

Elze (awi). Zunächst verabschiedete Elze-Meitzes bisheriger Ortsbürgermeister Jürgen Benk die ausscheidenden Mitglieder des Ortsrates Wedemark II. „Mit den Alten hat es Spaß gemacht, mal sehen, ob das mit den Neuen auch so ist“, so Benk mit launigen Worten, als er Günter Binnebößel und Dieter Töpelmann (SPD) sowie Benjamin Bartmer (CDU) Urkunde und Weinpräsent überreichte. Bei Doris Heicke von der SPD, die nicht anwesend war, werde das nachgeholt, versicherte Benk, bevor er die neuen Ortsratsmitglieder verpflichtete: Walter Zychlinski, Katrin Klawitter und Myriam Lentz von der SPD, Till Reichenbach, Alexandra Backhaus und Frank Riebesehl von der CDU, Ingemar Becker von denGrünen und Peter Schrader von der WGW. Wie in Mellendorf waren sich auch in Elze alle Ortsratsmitglieder einig und wählten ihren bisherigen Ortsbürgermeister Jürgen Benk erneut in dieses Amt und Till Reichenbach von der CDU zu seinem Stellvertreter. Dann hatten die Ortsratsmitglieder auch gleich ein ernstes Thema auf der Tagesordnung: Die geplante Ganztagsschule für Elze. Walter Zychlinski SPD-Fraktionssprecher war in seiner Funktion als Schulleiter der Grundschule prädestiniert, das Konzept kurz vorzustellen. Ausdrücklich betonte er, dass der Rat die offene Ganztagsschule für Elze zwar bereits auf den Weg gebracht habe, damit die Gemeinde rechtzeitig den Antrag bei der Landesschulbehörde stellen könne, aber der Ortsrat ebenso wie die Fachausschüsse bis März 2017 Anregungen oder auch Bedenken äußern könne. Ziel der offenen Ganztagsschule in Elze sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, betonte Zychlinski. Im Gegensatz zum Hort sei die Betreuung der Kinder über den Vormittag hinaus nicht kostenpflichtig für die Eltern. Lediglich, wenn sie über die Ganztagsbetreuungszeit hinaus an den kurzen Tagen oder bis 17 Uhr Betreuung für ihre Kinder benötigten, müssten sie den kostenpflichtigen Hort noch zusätzlich in Anspruch nehmen. Wichtig sei, dass es vom Land jetzt auch Lehrerstunden für den Nachmittag gebe. In Elze sei auf jeden Fall eine offene Ganztagsschule mit Wahlfreiheit für die Eltern geplant und nichts anderes, betonte Zychlinski angesichts der Diskussion im Rat über die teilgebundene Ganztagsschule in Resse. Ein Problem in Elze ergebe sich aus der Raumsituation: „Die Räume reichen knapp“, gestand Zychlinski ein. Der Küchenbereich sei zu klein und müsse 2017 erweitert werden. Auch Überlegungen für zwei weitere Räume gebe es. Positiv überrascht sei er von dem 75-prozentigen Rücklauf der Elternabfrage gewesen, berichtete Zychlinski. Die Grundschule Elze könne offenbar mit 150 Anmeldungen für den Ganztagsbetrieb rechnen.