Jugendkunstschule feierte 20. Geburtstag

JuKu-Geschäftsführer Bernd Tschirch begrüßte die Gäste, hier IGS-Schulleiterin Heike Schlimme-Graab, im Forum des Bürgerhauses. Foto: A. Wiese
 
Festlicher Empfang zum 20. Geburtstag der Jugendkunstschule im Bürgerhaus. Foto: A. Wiese

Almut und Bernd Tschirch hatten ihr Büro zunächst am Küchentisch

Bissendorf (awi). Mit einem festlichen Empfang hat die Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark ihren 20. Geburtstag gefeiert. Der Einladung ins Bürgerhaus in Bissendorf folgten Vertreter der Schulen in der Wedemark ebenso wie Vertreter aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft. Gerade diese seien wichtige Partner für die Jugendkunstschule gewesen, um die Projekte in den vergangenen zwei Jahrzehnten verwirklichen zu können, betonte Vorsitzender Peter Birkhäuser.
Nach einem zwanglosen Empfang im Foyer, bei dem die Gäste auch Gelegenheit hatten, sich die Ausstellung mit Werken aus dem gemeinsamen Projekt von JuKu und evangelischer Kindertagesstätte Mellendorf in den Räumen des Kunstvereinsimago anzusehen, ging es zum offiziellen Teil in den Bürgersaal im Obergeschoss des Bürgerhauses. Nach einer musikalischen Einstimmung durch Felix Fleischmann und der Begrüßung durch Peter Birkhäuser sprach der erste stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Wedemark Helge Zychlinski seine Grußworte. Ausdrücklich stellte er den Wert der frühen kindlichen Kunsterziehung durch das Angebot der Jugendkunstschule mit ihren vielen engagierten Künstlern heraus und sagte der Einrichtung auch weiterhin die kontinuierliche Unterstützung durch Rat und Verwaltung zu, um der Jugendkunstschule Planungssicherheit zu geben. Die Geschäftsführerin des Landesverbandes der Kinder- und Jugendkunstschulen, Dr. Sabine Fett, strich ebenfalls heraus, dass die kindliche Entwicklung stark von der künstlerischen Förderung abhängig sei und lobte die Arbeit der Wedemärker Kinder- und Jugendkunstschule, deren Geschäftsführer Bernd Tschirch im Vorstand des Landesverbandes mitarbeitet.
Danach erfuhren die Gäste im Bürgerhaus in einer lockeren Talk-Runde, moderiert von Peter Birkhäuser und seiner Vorstandskollegin Francoise Rodenbostel, etwas über die Entstehung der JuKu Wedemark, deren erstes Programmheft bereits im August 1988, drei Jahre vor der Vereinsgründung, erschien und die auf eine Initiative von Bernd Tschirchs Frau Almut zurückgeht. Zunächst war die JuKu in Trägerschaft des Kunstvereins Hannover-Land gewesen. Doch geänderte Bedingungen veranlassten die Initiatoren im April 1991 den Verein auf eigene Füße zu stellen. In den vergangenen Jahren hat sich dann einiges getan: Die ersten Kurse fanden in Schulräumen oder Räumen der Gemeindejugendpflege statt, die die Gemeinde Wedemark unentgeltlich zur Verfügung stellte. Die Resonanz war von Anfang an groß und 1995 bekam die JuKu das ehemalige Bademeisterhaus Am Wedemarkbad, um ihr kulturpädagogisches Konzept in vollem Umfang umsetzen zu können. Mittlerweile werden mehr als 80 Prozent der Kurse in dem kleinen, aber feienen Kunstschulhaus angeboten. Jährlich besuchen ewa 800 Teilnehmer die Kurse in dem Gebäude. Ausdrücklich wiesen Tschirch und Birkhäuser auf die langjährige Begleitung und Unterstützung des Vereins durch Politik und Verwaltung der Gemeinde Wedemark hin. Neben der Nutzung der gemeindlichen Räume sei eine finanzielle Förderung vertraglich festgeschrieben. So gibt es seit zwei Jahren einen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren, der der JuKu Planungssicherheit garantiert. Ebenfalls dankte die JuKu den Schulen, Kirchengemeinden, Kindertagesstätten, dem Arbeitskreis Kinderrechte, den Vereinen und den Sponsoren.
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