Jugendliche aus aller Welt erneuern Spielplatz

Die Jugendlichen des internationalen Workcamps mussten hart arbeiten, um die alten Baumstämme auszugraben und abzutransportieren. Foto: A. Wiese

Internationales Workcamp im Jugend-, Gäste und Seminarhaus

Gailhof (awi). Sie kommen aus Südafrika, Indonesien, Rumänien, Spanien, Italien und der Türkei: Elf junge Menschen aus der ganzen Welt haben in der vergangenen Woche ehrenamtlich den Spielplatz des Jugend-, Gäste- und Seminarhauses Gailhof der Region Hannover hergerichtet. Für zwei Wochen haben sie im Rahmen eines internationalen Jugendprogramms die Anlage erneuert, die in Absprache mit der Gemeinde auch Gailhofs Bürger nutzen dürfen. Dabei richteten sie unter anderem eine Matschstelle ein, versetzten einen Zaun und strichen die noch verwendbaren Geräte bunt an. Der Hausmeister der Einrichtung leitete sie bei ihrer Arbeit und packte natürlich auch tatkräftig mit zu. Bei den hohen Temperaturen der letzten Wochen gerieten die fleißigen Helfer ganz schön ins Schwitzen, vor allem auch, als sie letzte Woche halb verrottete Baumstämme ausbuddeln mussten, die früher Bestandteil eines Parcours waren, um die Erde nicht zu berühren. Helga Wienecke vom Team Jugendarbeit der Region ist stolz auf die fleißigen Gäste, sich in den Gästehäusern selbst versorgen, einen geringen Eigenanteil zahlen und sich in englischer Sprache miteinander austauschen. "Wir mussten uns um die Ausrichtung dieses Camps bewerben und freuen uns sehr, dass wir den Zuschlag bekommen haben. Es ist eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten", so Wienecke. Internationale Workcamps werden von Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten für gemeinnützige Projekte initiiert und dienen dem kulturellen und sozialen Austausch der Jugendlichen. Der Spielplatz auf dem Regionsgrundstück in Gailhof hat durch die Aktion ebenfalls sehr gewonnen. Jetzt fehlt dort nur noch eine neue Hängebrücke. Die alte musste abmontiert werden, weil sie abgängig war. So etwas dürfen die Jugendlichen nicht selber bauen, weil es vom Gemeindeunfallversicherungsverband abgenommen sein muss. Aber vielleicht findet sich für die Brücke ja auch noch ein Sponsor!°