JuKu mit neuem Programm

Auch in den Ferien wird wieder viel angeboten

Wedemark (awi). Die Jugendkunstschule Wedemark startet in ihr neues Semester. 65 Kurse in bildender und darstellender Kunst sind im Angebot. Kinder und Jugendliche können in jeder erdenklichen Weise kreativ werden, sie können töpfern, malen und zeichnen, sich in Airbrush und Seidenmalerei versuchen. Ganz neu ist eine Schmiedewerkstatt mit Gerd Asendorf und Jan Gerd Rhenius. Und auch eine Textilwerkstatt ist geplant. Das traditionelle Sommerprojekt im Fuhrberger Wald trägt diesmal den vielversprechenden Namen "Reise ins Land der Regenbogenschlange". Außerdem veranstaltet die Jugendkunstschule ihr 13. Seifenkistenrennen und bietet vorher eine Werkstatt für Väter und Kinder zum Seifenkistenbau an. Auf dem Kummerberg wird dann der zweite Heinrich-Henstorf-Preis ausgefahren. JuKu-Leiter Bernd Tschirch freut sich, auch dieses Jahr wieder ein sehr vielfältiges Angebot präsentieren zu können. Es kann online unter www.kunstschule-wedemark.de eingesehen werden, liegt aber auch in den Schulen, in diversen Geschäften, im Rathaus und natürlich in der Jugendkunstschule selbst Am Wedemarkbad aus. Ein bisschen rückläufig sind die Teilnehmerzahlen, muss Tschirch einräumen. Waren es 2014 noch 105 Kurse mit 800 Teilnehmern, ging die Zahl in 2015 auf 96 Kurse mit 730 Teilnehmern zurück. Das neue Programm startet Mitte Februar. Weil immer mehr Kinder nachmittags im Ganztagsschulbereich gebunden sind, hat die JuKu ihre Aktivitäten auch dorthin ausgedehnt und bietet zudem diverse Schulprojekte wie zum Beispiel im letzten Jahr das mit "Kater Findus" in der Grundschule Mellendorf an. Sehr beliebt ist nach wie vor das Mittagsatelier montags, mittwochs und donnerstagss von 12.45 bis 13.45 Uhr in der Cafeteria der Wedemark-Sporthalle. Und auch das interkulturelle Ateilier, in dem die Jugendkunstschule mit Flüchtlingskindern arbeitet, sei "rappelvoll", berichtet Bernd Tschirch.