JuLeiCa immer beliebter

Mit Engagement aktiv für die evangelische Jugend: (v.l.n.r.) Anna Thumser, Dorothee Lüdeke, Werner Bürgel, Katja Lewitzki, Benjamin von Minden und Katharina Winterfeld. Foto: G. Gosewisch

Kirchenkreis stellt Angebote für die Jugend vor

Brelingen (gg). Es ist schon ein gutes Zeichen, wenn für ein Kürzel kaum noch eine Begriffserklärung nötig ist, weil der Hintergrund allgemein bekannt ist und in den Sprachgebrauch übergegangen ist. JuLeiKa gehört in der Kirchenjugend dazu. Das Angebot des evangelischen Kreisjugenddienstes Burgwedel und Langenhagen richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahre, die damit eine Gruppenleiterausbildung absolvieren und diese auch mit einem Befähigungsnachweis bestätigt bekommen. 57 Anmeldungen wurden bereits von Kreisjugendwart Werner Bürgel und Anna Thumser, Diakonin für die schulnahe Jugendarbeit, gezählt. „Wir bemühen uns sehr, die Gemeinschaft der Jugendlichen, die sich aus der Konfirmations-Zeit ergibt, weiter zu fördern und zu unterstützen.“, erklärt Thumser zur deutlichen Steigerung der Anmeldungen im Vergleich zu den Vorjahren. Absolventen aus vorangegangenen Jahren kommen noch hinzu, denn die Befähigung muss im Abstand von drei Jahren wieder aufgefrischt werden. Unterstützung bekommt der Kreisjugenddienst durch vier Praktikanten aus der Fachhochschule, Fachbereich Religionspädagogik und Diakonie. Lisa Hoppe, Katja Lewitzki, Katharina Winterfeld und Benjamin von Minden übernehmen insbesondere im JuLeiKa-Programm die Kursgestaltung zum Thema Recht. Insgesamt fünf Wochen werden sie dabei sein, was Werner Bürgel ausdrücklich begrüßt: „Neue Mitarbeiter bringen immer auch neue Sichtweisen in die Jugendarbeit ein, davon profitieren wir alle.“
Wie umfangreich das Programm des Kreisjugenddienstes für das Jahr 2011 werden wird, zeigt das neue Plakat, das in Kirchengemeinden, Schulen und Jugendtreffs zu finden ist. „Zwar bildet JuLeiKa den Schwerpunkt als Langzeitkurs, doch auch alle anderen Angebote bieten viel.“, erklärt Kreisjugendwartin Dorothee Lüdeke. Das Projekt Szenenwechsel beispielsweise ist als Praktikum zu verstehen. „Von den Interessierten hören wir, dass sie sich bewusst Zeit für soziales Engagement nehmen wollen und dass ihnen der überschaubare Zeitrahmen in der einen Woche vor Ostern dafür zusagt.“, so Lüdeke. Verlässlich sind im Programm Jugendfreizeiten zu finden, die in den Sommer- und Herbstferien stattfinden, darunter die Südtirolfreizeit, das Vogesenzeltlager, die Sommerfreizeit in Schweden oder das ökumenische Jugendtreffen in Taizé in Frankreich. Insbesondere für Tirol gebe es viele Anmeldungen aus der Wedemark bestätigt Werner Bürgel. „Die ehrenamtliche Betreuung in diesen Zeltlagern ist über Jahre gewachsen und mit großem Engagement verbunden.“, so sein Hinweis. Alle Angebote im Programm sind unter www.kkbula.de/kjd zu finden.