Junge Union tagt in Wennebostel

JU-Vorsitzende Christine Heins freut sich über die Teilnahme von MdB Hendrik Hoppenstedt (links) und Ortsbürgermeister Achim von Einem an der Mitgliederversammlung der Jungen Union Wedemark. Foto: B. Stache
 
MdB Hendrik Hoppenstedt (stehend) beantwortet offen die vielen Fragen der Teilnehmer an der Mitgliederversammlung der Jungen Union Wedemark. Foto: B. Stache

Hendrik Hoppenstedt steht zur Mitgliederversammlung Rede und Antwort

Wennebostel (st). Die Junge Union (JU) Wedemark hatte am Sonnabend zur Mitgliederversammlung mit anschließendem Grünkohlessen in das Gasthaus Bludau nach Wennebostel eingeladen. JU-Vorsitzende Christine Heins, die das Amt seit einem Jahr innehat, begrüßte unter anderem den CDU-Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt, Ortsbürgermeister Achim von Einem, den Kreisvorsitzenden Maxi Last sowie Kreisgeschäftsführer Nils Janisch. Der Abgeordnete stand den Versammlungsteilnehmern am Abend mit seinem „Bericht aus Berlin“ Rede und Antwort. Bestimmende Themen waren die Flüchtlingspolitik, das zukünftige Zusammenleben in Europa, der Wahlkampf in den Vereinigten Staaten von Amerika und der Brexit. Hendrik Hoppenstedt ging auch offen auf Fragen zur Positionierung der CDU für den kommenden Bundestagswahlkampf und das Erbschaftsrecht ein. Ortsbürgermeister von Einem sprach in seinem Grußwort über die Bedeutung des Ortsrats als die niedrigste kommunale politische Ebene. „Sie kommt in der Gemeinschaft, in der wir leben, gleich nach der Familie. Aber während Sie Ihre Familie nicht abwählen können, geht das mit Ihrem Ortsbürgermeister mittelbar schon. Da fängt Politik an“, erklärte er. Der Bürger könne besonders auf Ortsratsebene sehen, dass er Einfluss auf Entscheidungen hat, beispielsweise auf den Bau einer Straße, die Ausprägung eines Wohngebiets, den Erhalt von Bäumen oder den Schutz der Umwelt. „Und dies nicht nur mittelbar durch seine gewählten Vertreter, sondern auch unmittelbar durch Anregungen und Einwände in Ortsratssitzungen oder Ansprache der gewählten Vertreter, denn die wohnen ja im Ort und können auch nicht weglaufen, wenn sie gegen den Bürgerwillen gehandelt haben“, machte von Einem deutlich. „Dieses Sehen und Erleben des Einflusses vor Ort ist immens wichtig. Vertrauen in die Politik zu gewinnen, fängt an der Basis an.“ Bei den Vorstandswahlen wurde die 1. Vorsitzende Christine Heins wiedergewählt. Zum neugewählten Vorstand gehören Konstanze Giesecke (Wiederwahl) und Manuel Haug als stellvertretende Vorsitzende. Daniel Wolff ist wieder Schatzmeister und Claudio Koehler wurde zum Schriftführer gewählt. Als zukünftige Beisitzer fungieren Julia Schröder, Alexandra Backhaus, Maximilian Jennert, Alexander Stelzig und Marlon Auhagen. JU-Vorsitzende Christine Heins erwähnte in ihrem Bericht besonders die Aktivitäten des vergangenen Jahres, darunter den Kennenlernabend für interessierte Nicht-JUler, die Bürgerbefragung „Meine Wedemark. Meine Zukunft", die Sommertour des Kreisverbandes zu Sennheiser, Ferienpassaktion und Kommunalwahl. „Wir hatten vier Kandidaten aus der JU und alle konnten in die Räte, für die sie aufgestellt waren, einziehen“, berichtete sie hoch zufrieden und dankte allen beteiligten Mitgliedern für ihren Einsatz. Im kommenden Jahr werde der Bundestagswahlkampf eine große Rolle spielen. „Wir möchten aber auch weiterhin an unserer Mitgliederzahl arbeiten. Dieses Jahr hatten wir sieben Neumitglieder“, erklärte Christine Heins. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung überreichte sie Daniel Wolff für 15 Jahre JU-Mitgliedschaft ein Präsent und dankte ihm für sein langjähriges Engagement. „15 Jahre JU – das schaffen wirklich nicht alle.“