Junggesellenabschied bei famila

Tilo Schulz (rechts) bei seinem Junggesellenabschied im Torwart-Outfit des ESC Wedemark Scorpions gemeinsam mit Niclas Niemann, Goalie der Schülermannschaft des ESC. Foto: B. Stache

Überraschung geglückt: Tilo Schulz muss sich als Goalie beweisen

Mellendorf (st). Dieser Sonnabend auf dem famila Parkplatz in der Wedemark wird Tilo Schulz sicher lange in Erinnerung bleiben. Weil der Gerichtsvollzieher aus Hannover am 11. Juli seine Bianca heiraten möchte, hatten sich seine Wedemärker Freunde um famila Warenhausleiter Jens Luxat einen ganz besonderen Jux ausgedacht. „Wir kamen auf die Idee, Tilo zum Junggesellenabschied in ein Eishockey-Torwart-Outfit zu stecken“, berichtete Luxat. „Das ist bei dieser Witterung bestimmt nicht lustig“, fügte er mit Hinweis auf die 37 Grad Außentemperatur an. Das Eishockeytor und die Goalie-Ausstattung stellten die Wedemark Scorpions gerne zur Verfügung. Nachdem sich Tilo Schulz die Torwartmontur angelegt hatte, traten zwei Profis des ESC Wedemark Scorpions zum Penaltyschießen an. Niclas Niemann, Goalie der Schülermannschaft des ESC, und Trainer Jason gaben jeweils fünf Schuss auf das Tor von Tilo Schulz ab, von denen er die Hälfte erfolgreich hielt. Für jeden nicht gehaltenen Puk kassierte der Goalie von seinen Freunden einen kräftigen Schluck Bier und einen erfrischenden Wasserstrahl von Jens Luxat an der Kübelspritze. „Ich war früher ab meinem zehnten Lebensjahr bis über 30 aktiver Fußballtorwart, verriet Schulz mit einem Schmunzeln, nachdem er sich völlig verschwitzt von dem ungewohnten Eishockey-Torwart-Outfit befreit hatte. „Das war ein besonderes Erlebnis, eine tolle Idee meiner Freunde. Allein schon das Anziehen der Torwartmontur war etwas ganz Spezielles“, freute er sich nach der Aktion. Tilo Schulz, der aus Fuhrberg stammt, hat noch gute Erinnerungen an die Wedemark. „Als kleiner Junge war ich oft im Freibad in Mellendorf. Beim MTV habe ich als Neunjähriger Judo gemacht. Ich bin früher gerne mit dem Fahrrad durch die schöne Wedemark gefahren“, schwärmte er. „Das könnte ich mir auch heute als Aufgabe beim Junggesellenabschied vorstellen“, hatte er vor dem Event auf dem famila Parkplatz in Mellendorf geäußert – es sollte anders und schweißtreibender kommen.