Jutta Schräpel organisiert seit 20 Jahren den Seniorenkreis

Jutta Schräpel organisiert in Brelingen seit 20 Jahren den Seniorenkreis der Kirchengemeinde. Pastorin Debora Becker sagt Danke mit Blumen und einem Buchgeschenk.

Kaffee- und Themennachmittage wechseln sich ab – jeder ist willkommen

Brelingen. Am ersten Dienstagnachmittag eines jeden Monats ist der Gemeindesaal der Kirchengemeinde Brelingen seit nunmehr 20 Jahren für den Seniorenkreis reserviert. Und ebenso lange organisiert Jutta Schräpel dieses monatliche Treffen. Kirchenvorstand und Pastorin haben ihr jetzt im Sonntagsgottesdienst für dieses Engagement gedankt.
„Wir haben Tagesfahrten unternommen, Sommerfeste und Weihnachtsfeiern veranstaltet und immer wieder Referenten im Seniorenkreis gehabt, die über Patientenverfügung, Enkeltrick oder Pflegedienst und viele andere Themen informiert haben“, erzählt Jutta Schräpel. Sie versucht die Treffen, die von 15 bis gegen 17 Uhr im Gemeindesaal stattfinden, so zu organisieren, dass sich ein Klönnachmittag bei Kaffee und Kuchen mit Nachmittagen, an denen Referenten zur Verfügung stehen oder eine andere Aktion stattfindet, abwechseln.
„Viele schöne, aber auch traurige Momente gab es in dieser Zeit. Viele Geburtstage wurden gefeiert, aber auch der Verlust guter Freunde betrauert“, blickt Jutta Schräpel zurück.
Im Seniorenkreis treffen sich Männer und Frauen üblicherweise vom Rentenalter an, aber auch jüngere sind willkommen. Begonnen hat das Treffen im März 1998 mit 16 Teilnehmern, jetzt sind es bis zu 24, aber der Kreis hat noch freie Kapazitäten.
Pastorin Debora Becker, die fast alle monatlichen Treffen begleitet, betonte im Gottesdienst, dass das gemeinsame Tun im Seniorenkreis einen wichtigen Aspekt darstelle. „20 Jahre gemeinsam, nicht allein sein“, sagte sie, dafür habe Jutta Schräpel mit einem Team an ihrer Seite bisher gesorgt.
„Trotz der vielen Jahre können wir uns glücklich schätzen, dass immer noch einige Teilnehmer der ersten Stunde dabei sind. Wir sind froh über die gelungene Arbeit in all den Jahren und hoffen auf Gottes Segen für die nächsten Jahre“, sagte Jutta Schräpel.